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«Riesenschritt» für Union: Fernduell mit Paderborn

12.05.2019 - Der 1. FC Union Berlin hat sich ein Fernduell um den direkten Aufstieg in die Bundesliga erspielt. Mit dem 3:0 gegen Magdeburg ist der Relegationsplatz sicher. Unschöne Szenen gab es abseits des Platzes.

  • Unions Grischa Prömel (l.) bejubelt neben seinem Teamkollegen Florian Hübner seinen Treffer zum 1:0. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Unions Grischa Prömel (l.) bejubelt neben seinem Teamkollegen Florian Hübner seinen Treffer zum 1:0. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Die Fans des 1. FC Union sangen begeistert von der großen Aufstiegschance, die Berliner Profis fieberten schon dem Fernduell um den direkten Sprung in die Bundesliga entgegen. Durch das souveräne 3:0 (2:0) gegen den ungeliebten Ost-Rivalen 1. FC Magdeburg sicherten die Köpenicker den Relegationsplatz ab und dürfen weiter vom direkten Sprung ins Fußball-Oberhaus träumen.

Grischa Prömel (8. Minute) und Sebastian Polter per Doppelpack (31./90.+6) sorgten vor 22 012 im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei für den verdienten zweiten Zweitliga-Erfolg aus den vergangenen acht Spielen. «Wir haben uns heute in die Position gebracht, auf jeden Fall in die Relegation zu gehen. Das ist ein Riesenschritt für diesen Verein», schwärmte Polter. «Wir können alles daransetzen, dass letzte Spiel zu gewinnen - und dann schauen wir, was kommt.»

Magdeburg muss nach nur einem Jahr wieder zurück in die 3. Liga. Kurz vor Schluss war die Partie wegen Ausschreitungen rund um den Gästeblock längere Zeit unterbrochen. Erst nach mehreren Minuten Pause startete Schiedsrichter Robert Schröder die Partie wieder.

Union liegt vor der Partie beim VfL Bochum um einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Paderborn, der am kommenden Sonntag bei Dynamo Dresden antritt. Dass die Eisernen noch hinter den Hamburger SV zurückfallen, ist bei drei Zählern Vorsprung und einer deutlich besseren Tordifferenz kaum noch möglich. «Es ist noch einiges drin», sagte Trainer Urs Fischer.

«Kopf aus, Herz an - alles kann, nix muss!», hatten Union-Fans ihrem Team beim Training diese Woche auf einem Plakat mit auf den Weg gegeben. «Mut» forderte Fischer kurz vor Anpfiff noch von seinem Team. Und seine Schützlinge zeigten von Beginn an eine leidenschaftliche und dominante Vorstellung. Anders als beim 1:2 beim SV Darmstadt 98 vor einer Woche bewiesen die Köpenicker dabei aber auch die nötige offensive Konsequenz.

Nach einer Flanke von Kapitän Christopher Trimmel konnte Magdeburgs Keeper Giorgi Loria den Kopfball von Sebastian Andersson zunächst noch parieren, Prömel hatte beim Abstauber aus kurzer Distanz keine Mühe. Auch nach der frühen Führung blieb der Hauptstadtclub vor allem über die rechte Seite gefährlich.

Fischer nahm im Vergleich zur Niederlage in Darmstadt drei Änderungen in seiner Startelf vor, besonders ein Wechsel machte sich schon in der ersten Halbzeit bezahlt. Polter sorgte in der Doppelspitze neben Andersson für Schwung - und das 2:0. Nach einem eklatanten Fehlpass von Magdeburgs Rico Preißinger zog Andersson über rechts davon, Sturmpartner Polter brauchte in der Mitte nur noch einschieben.

Magdeburg legte durch den zweiten Rückschlag seine defensive Grundausrichtung auf, drängte zumindest auf den Anschlusstreffer. Einen Schuss von Felix Lohkemper lenkte Manuel Schmiedebach zur Ecke (33.). Ansonsten blieb Union-Keeper Rafal Gikiewicz bis zur Pause weitgehend beschäftigungslos.

Kurz nach Wiederanpfiff schickten die Berliner erste «Absteiger»-Schlachtrufe Richtung Gästeblock. Doch noch gab sich der FCM nicht kampflos auf, ein Freistoß von Nico Hamann (49.) strich knapp über das Gikiewicz-Tor. Insgesamt fehlten den Gästen aber die spielerischen Mittel, um ernsthaft gefährlich zu werden. Union kontrollierte die Partie, Polter ließ die Heimfans nach einer minutenlangen Unterbrechung endgültig jubeln.

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