Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

«Verschiedene Gesichter zeigen»: Alba muss Spagat meistern

27.09.2019 - Alba startet am Samstag mit dem Pokalspiel in Würzburg in die Saison. Der Trainer setzt auf den bewährten Kader. In ihrer Spielweise werden sich die Berliner aber umstellen müssen - auch die Zuschauer.

  • Cheerleader jubeln dem Team von Alba-Berlin zu. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Cheerleader jubeln dem Team von Alba-Berlin zu. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Der Auftakt für Alba Berlin in die Pflichtspielsaison hat es gleich in sich. In neun Tagen stehen vier Spiele auf dem Programm. Ein erster Vorgeschmack auf eine Saison mit mindestens 66 Partien für die Berliner. Den Auftakt macht am Samstag in der Max-Schmeling-Halle die Achtelfinalpartie im Pokal gegen s.Oliver Würzburg (18.00 Uhr). «Wir wollen natürlich gut in die Saison starten», kündigt Guard Martin Hermannsson an.

«Es wird schwieriger als in den Jahren zuvor», glaubt Trainer Aito Garcia Reneses. Vor allem in mentaler Hinsicht. «Letztes Jahr hatten wir eher das Gefühl, gar nicht verlieren zu können», sagt Hermannsson, der in dieser Saison mehr als Spielmacher agieren soll. In der Euroleague werden aber viele Niederlagen zu erwarten sein. «Das wird eine neue Erfahrung für die Mannschaft», meint Aito.

Alba wird deshalb Euroleague und Basketball-Bundesliga strikt trennen müssen. «Denn fangen wir an auch in der Liga zu viele Spiele zu verlieren, wird es ein Problem», glaubt Hermannsson. Die Herausforderung wird deshalb sein, die angestrebten verschiedenen Spielarten in der Bundesliga und in der Euroleague zu meistern. «Beide Ligen sind vom Stil her sehr unterschiedlich. Deshalb werden wir zwei verschiedene Gesichter zeigen müssen», glaubt Giffey. In der Liga wird Alba meist in der Favoritenrolle stecken, in der Euroleague werden sie hingegen eher der Underdog sein.

Ein Vorteil für die Berliner könnte sein, dass das Gros des Teams gehalten werden konnte. Mit Joshiko Saibou, Dennis Clifford, Franz Wagner und Derrick Walton gingen zwar vier Spieler, aber die Leistungsträger blieben. «Das ist sehr gut für uns», freut sich Aito. Der Coach kann somit auf dem Vorhandenen aufbauen. «Und wir haben ein gutes Gefühl füreinander», meint Hermannsson. Die Spieler wissen, was der Coach von ihnen erwartet. «Es ist klar, wer welche Rolle einnimmt», ergänzt Giffey.

Das macht die Integration für die Neuen auch einfacher. «Sie haben alle relativ schnell reingefunden», berichtet Giffey. Der Schwede Marcus Eriksson - ausgestattet mit einem Vier-Jahres-Vertrag - spielte schon vergangene Saison mit Gran Canaria Euroleague und soll dem Team sofort helfen. «Er ist ja schon seit Jahren in Europa», sagt Aito. Im Gegensatz zu den beiden anderen Neuzugängen. Guard Makai Mason und Forward Tyler Cavanaugh sind zum ersten Mal außerhalb von Amerika. «Sie werden noch Zeit brauchen», glaubt deshalb der Trainer.

Ergänzt wird der Kader mit den drei Nachwuchstalente Lorenz Brennecke, Kresimir Nikic und Malte Delow, die vermehrt für den Kooperationspartner Bernau in der ProB auflaufen.

Auch die Zuschauer werden sich umstellen müssen. Nach 25 Jahren werden die Alba Dancers nicht mehr die Pausen füllen. «Wir sind aber zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt. Es ist uns bewusst, dass nicht wenige Fans die Alba Dancers vermissen werden», wird Alba-Geschäftsführer Marco Baldi auf der Webseite des Vereins zitiert und löste damit am Freitag ein großes Echo aus.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren