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1:3 gegen Friedrichshafen: Saison für BR Volleys «schwierig»

28.01.2021 - Die Berlin Volleys kommen in der Volleyball-Bundesliga nicht richtig in Tritt. «Diese Saison ist schwierig für uns», urteilte Diagonalangreifer Benjamin Patch nach der 1:3 (22:25, 27:29, 25:23, 22:25)-Niederlage im Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen am Mittwoch. Schon das Hinspiel hatte das Team vom Bodensee 3:0 gewonnen. Der VfB ist dem Hauptstadtclub damit in der Tabelle nahezu uneinholbar mit acht Punkten Vorsprung enteilt.

  • Benjamin Patch. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Benjamin Patch. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

An den letzten fünf Spieltagen der Hauptrunde könnte es die Berliner jedoch noch härter treffen. Dem Tabellenzweiten sitzen mit nur drei Punkten Rückstand und einem Spiel weniger die SWD powervolleys Düren im Nacken. Die Dürener haben zudem das leichtere Restprogramm. Am Ende nur als Dritter in die Playoffs zu starten, wäre für die Volleys eine ungewollt schwere Herausforderung.

Angesichts solch misslicher Lage rät der US-Amerikaner Patch: «Wir müssen ruhig und geduldig bleiben, um unseren eigenen Rhythmus zu finden. Den hatten wir in der ganzen Saison noch nicht.» Patch feierte gegen Friedrichshafen in den letzten beiden Sätzen sein Comeback. Der Diagonalangreifer zählt zusammen mit Zuspieler Sergej Grankin, der über die volle Distanz zum Einsatz kam, und Außenangreifer Samuel Tuia zu den Kräften, die sich nach langen Verletzungspausen noch auf der Suche nach alter Form befinden. «Wir waren einfach zu instabil und nicht effizient genug», bemängelte Volleys-Trainer Cedric Enard nach der Partie gegen den Erzrivalen.

Der VfB trat in Berlin ohne seinen verletzten Spielmacher Dejan Vincic an, der Amerikaner Joseph Worsley vertrat ihn. Überragend beim Sieger trumpfte Linus Weber auf, der mit seinen 32 Punkten und einer Angriffsquote von 67 Prozent die Volleys-Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. «Er ist ein sehr wichtiges Puzzleteil bei uns», sagte Gästetrainer Michael Warm.

Der 21-jährige Weber war bis 2019 bei den BR Volleys, spielte dort aber keine große Rolle. Er wechselte zu den Power Volleys Mailand und heuerte zu Beginn dieser Saison in Friedrichshafen an. Nach dem eindrucksvollen Auftritt des 1,99-Meter-Hünen am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle wird gewiss so mancher bei den BR Volleys bedauern, einen solchen Spieler nicht in Berlin gehalten zu haben.

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