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AOK-Kritik an Spahns Plänen zu regionalen Kassen

27.03.2019 - Potsdam (dpa/bb) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) machen Front gegen die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Öffnung regional begrenzter Kassen. Die Versorgung der ländlichen Regionen werde damit gefährdet, kritisierte Daniela Teichert, Beauftragte des Vorstandes der AOK Nordost (Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) am Mittwoch in einer Mitteilung. Spahn will gesetzliche Regionalbegrenzungen der AOKs, aber auch bestimmter Betriebskrankenkassen und Innungskrankenkassen streichen. Damit sollen Versicherte eine größere Auswahl haben. Auch der Wettbewerb unter den Kassen soll so gestärkt werden.

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Pläne, alle Krankenkassen bundesweit zu öffnen und die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu zentralisieren, würden äußerst kritisch betrachtet, sagte Teichert. Der Wettbewerb um sinnvolle Versorgung vor Ort werde mit dem Gesetz nicht gestärkt. Im Gegenteil: Insbesondere die Versorgung der Menschen in ländlichen Regionen werde durch einen bundesweiten Preiswettbewerb massiv gefährdet.

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