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Amok gefahren und Vespa-Fahrer schwer verletzt

21.10.2020 - Nach einem Ehestreit soll ein Betrunkener mit seinem Auto durch Berlin gerast sein und dabei einen Vespa-Fahrer schwer verletzt haben. Rund fünf Monate nach der «Amokfahrt» hat die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung gegen den Tatverdächtigen erwirkt. Der 44-Jähre sitze nun in Untersuchungshaft, teilte die Anklagebehörde am Mittwoch mit.

  • Auf der Richterbank liegt am ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa/Illustration/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf der Richterbank liegt am ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa/Illustration/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann am Abend des 17. Mai nach einem Streit mit seiner Frau deren Wohnung im Stadtteil Tempelhof emotional aufgewühlt verlassen haben und mit seinem Pkw alkoholisiert mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde durch Berlin gebrettert sein. Er habe rote Ampeln missachtet und sei auf Gegenfahrbahnen unterwegs gewesen. Er soll mehrfach angehalten und mit einer Machete auf parkende Autos eingeschlagen haben, hieß es.

Gegen 22.25 Uhr soll der Alkoholisierte dann in Kreuzberg mit 95 Stundenkilometern auf einen Motorroller aufgefahren sein und dabei die Vespa auf den Frontbereich des Autos geschoben haben. Der Fahrer wurde 15 bis 20 Meter über die Straße geschleudert und schwer verletzt.

Der Verdächtige soll seine Fahrt mit der Vespa auf der Motorhaube und deutlich überhöhter Geschwindigkeit fortgesetzt haben, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Dieser sei durch hinzueilende Passanten gerettet worden.

Etwa fünf Kilometer vom Tatort entfernt sei der enthemmte Fahrer dann von alarmierten Polizisten gestoppt worden. Die bisherigen Ermittlungen ergaben laut Staatsanwaltschaft den dringenden Verdacht, dass der Beschuldigte bei seiner Fahrt mögliche tödliche Verletzungen des Rollerfahrers billigend in Kauf nahm.

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