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Angehörige von getöteten IS-Kämpfern: Holt unsere Enkel heim

29.04.2019 - Berlin (dpa) - Rund zwei Dutzend Angehörige und Freunde von getöteten IS-Kämpfern haben vor dem Auswärtigen Amt in Berlin für eine Rückkehr ihrer in Syrien gefangenen Töchter, Schwiegertöchter und Enkelkinder demonstriert. Sie forderten die Bundesregierung am Montag auf, sich mit den kurdischen Gruppen ins Benehmen zu setzen, von denen die Witwen und Kinder des untergegangenen «Kalifats» der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefangen gehalten werden. Kennengelernt hatten sich die Angehörigen nach eigenen Angaben bei Elterntreffen, die von einer Beratungsstelle für Deradikalisierung organisiert worden waren.

  • Ein Kameramann filmt das Auswärtige Amt in Berlin. Foto: Marius Becker/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Kameramann filmt das Auswärtige Amt in Berlin. Foto: Marius Becker/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Medienberichten und Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte halten die syrischen Kurden knapp 60 mutmaßliche IS-Kämpfer mit deutschen Pässen fest. Hinzu kommen etwa 45 deutsche Frauen mit etwa 80 Kindern. Viele der Frauen sind junge Witwen.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, ein Mitarbeiter habe von den Demonstranten eine Petition entgegengenommen. Eine konsularische Betreuung der Gefangenen in Syrien sei faktisch nicht möglich, da die deutsche Botschaft in Damaskus weiterhin geschlossen sei. Unabhängig davon prüfe die Bundesregierung «auch in Abstimmung mit ihren Partnern mögliche Optionen, um deutschen Staatsangehörigen, vor allem Kindern, auch in humanitären Fällen, eine Rückführung nach Deutschland zu ermöglichen».

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