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Anhörung mit über 100 Tesla-Kritikern hat begonnen

23.09.2020 - Kritiker der geplanten Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin haben seit Mittwoch bei einer Anhörung die Möglichkeit, ihre Einwände vorzubringen. Rund 110 von rund 414 Menschen, die sich an das Brandenburger Landesumweltamt gewandt hatten, waren in der Stadthalle in Erkner. Versammlungsleiter Ulrich Stock vom Landesumweltamt sagte: «Wir werden heute nicht alle Einwendungen diskutieren.» Es gehe um die Kritik, die für die Entscheidung von Bedeutung sei.

  • Luftaufnahme der künftigen Gigafactory Berlin-Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Luftaufnahme der künftigen Gigafactory Berlin-Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schon vor dem Beginn machte die Bürgerinitiative Grünheide ihre Bedenken deutlich. «Der Hauptpunkt ist (...), dass eine Riesenfabrik ins Trinkwasserschutzgebiet gebaut wird», sagte Manuela Hoyer.

Am Vorabend stellte der Wasserverband Strausberg-Erkner für den Bau der E-Auto-Fabrik eine weitere Weiche: Die Verbandsversammlung genehmigte den Erschließungsantrag für das Werk. Der Beschluss sei möglich geworden, da Tesla den Wasserbedarf im Genehmigungsantrag gesenkt habe und die Behörden zusätzliche Entnahmemengen genehmigt hätten, teilte der Verband mit. Es gehe nur um die erste Ausbaustufe.

Tesla will in Grünheide vom kommenden Sommer an bis zu 500 000 Elektroautos pro Jahr mit rund 12 000 Mitarbeitern bauen und plant auch die Fertigung von Batterien. Bisher steht die komplette Genehmigung aus, Tesla baut über vorläufige Erlaubnisse. Kritiker befürchten negative Folgen für Natur und Grundwasser. Tesla-Chef Elon Musk hatte Kritik, die den Umweltschutz betrifft, bei einem Besuch in Grünheide zurückgewiesen.

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