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Approbation von in Polen ausgebildeten Medizinern möglich

31.03.2020 - Das Problem der Zulassung in Polen ausgebildeter Ärzte ist in Brandenburg gelöst. Mit einem Erlass würden bestehende Hürden bei der Anerkennung ihres Medizinstudiums aus dem Weg geräumt, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. «Brandenburg braucht - gerade in diesen Zeiten - junge Ärztinnen und Ärzte und ich bin froh über jede Ärztin und jeden Arzt, der bei uns im Land neu anfängt», sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Grüne).

  • Ein Arzt mit einem Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arzt mit einem Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Absolventen erhalten nun auf Antrag eine weitgehend uneingeschränkte, auf 12 Monate oder 13 Monate befristete Berufserlaubnis. In der Zeit ist eine Kenntnisprüfung zu absolvieren - als Voraussetzung für die Erteilung der Approbation. Bis zu sechs Monate davon können auf eine Weiterbildung zum Facharzt angerechnet werden.

In Brandenburg wurde den jungen Medizinern bislang keine Approbation erteilt. Grund war, dass Polen im vergangenen Jahr die Anforderungen an eine automatische Anerkennung der Berufsqualifikation zum Arzt auf Grundlage eines Medizinstudiums in Polen erhöht hatte. Polen will zwei Zusätze einer EU-Richtlinie nicht abschaffen. Dabei geht es um Grundkenntnisse im Bereich Medizinrecht und -ethik, vor allem bezogen auf Polen («LEK»), und um eine Ausbildung ähnlich dem Arzt im Praktikum («Staz»). Mehrere junge Deutsche hatten ihr Studium an der Pommerschen Medizinischen Universität (PUM) in Stettin beendet, kurz vor den gestiegenen Anforderungen.

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