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Arbeit an Brandenburger Insektenschutzprogramm beginnt

21.06.2019 - Es geht um den Schutz von Biene, Hummel und Co. und um den Erhalt der Artenvielfalt. Wildblumenwiesen können den Insekten ein gutes Zuhause bieten. Doch es gibt noch nicht ausreichend Flächen.

  • Eine Biene sucht Blütenpollen auf einem Buschwindröschen (Anemone nemorosa) im Schlosspark. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Biene sucht Blütenpollen auf einem Buschwindröschen (Anemone nemorosa) im Schlosspark. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Potsdam (dpa/bb) - Das Brandenburger Umweltministerium will zügig ein Maßnahmenpaket für den Insektenschutz im Land vorlegen. Am Freitag nahmen die bei einem Insektengipfel Ende März vereinbarten Arbeitsgruppen die Arbeit auf. Zunächst seien die einzelnen Themenschwerpunkte festgelegt worden, teilte das Umweltministerium mit. Er hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, sagte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD).

In Brandenburg laufen seit April zwei Volksinitiativen zum Insektenschutz. Zum einen sammeln Umwelt- und Naturschutzverbände Unterschriften. Eine eigene Aktion organisiert der Landesbauernverband. Nach Angaben des Umweltministeriums will sich Brandenburg an das auf Bundesebene geplante Aktionsprogramm Insektenschutz anlehnen.

Die Förderung der Insektenvielfalt sei nur in der Kooperation der Vielen erreichbar, teilte der Landesbauernverband mit. Das Engagement der Landwirte könne ein wichtiger, aber bei weitem nicht der einzige Teil der Lösung sein. Alle müssten mitwirken, Städte und Kommunen, Verkehr, Kleingärtner sowie jeder Einzelne. Symbolische Gesten allein würden nicht weiterhelfen.

Der Naturschutzbund (Nabu) Brandenburg hatte betont, die Erfahrungen seiner Aktiven zu Insekten, Vögeln, Amphibien und den Kulturlandschaften einbringen zu wollen. Man bedauere, dass erst kurz vor Toresschluss zwei Monate vor der Landtagswahl und dem Ende der Legislaturperiode mit der Arbeit an den Papieren begonnen werde, sagte Nabu-Landeschef Friedhelm Schmitz-Jersch.

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