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Autos gestohlen und Einbrüche begangen: Haftstrafe

26.01.2021 - Für eine Serie von Einbrüchen und Diebstählen ist ein 35-Jähriger zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Der Angeklagte habe mehrfach Autos gestohlen, um damit weitere Straftaten zu begehen, begründete das Berliner Landgericht am Dienstag. Ohne Führerschein sei er durch die Stadt gefahren und habe in einem Fall mit «wahrscheinlich überhöhter Geschwindigkeit» an einem Wartehäuschen einen Unfall mit Sachschaden verursacht und sei geflohen. Das Gericht ordnete zudem wegen einer Drogensucht die Unterbringung des 35-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an. 

  • Eine Abschrift eines Haftbefehls liegt mit einem Strafrecht - Buch auf dem Tisch. Foto: Tom Weller/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Abschrift eines Haftbefehls liegt mit einem Strafrecht - Buch auf dem Tisch. Foto: Tom Weller/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte hatte in dem Verfahren um zehn Tatkomplexe in der Zeit von Ende 2017 bis Februar 2018 gestanden. Er habe Einbrüche in Werkstätten und Lagerhallen begangen, um mit der Beute seine Drogensucht zu finanzieren, hatte der Mann zu Beginn des Prozesses vor drei Wochen erklärt. Zuletzt soll er im Februar 2018 bei einer nächtlichen Raserei in den Eingang eines U-Bahnhofes gekracht sein. Das Verfahren um diesen Fall wurde allerdings eingestellt. 

Der 35-Jährige war bereits 2015 unter anderem wegen Diebstahls zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt worden. Zudem wurde seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Im August 2017 war er im Rahmen von Lockerungen entwichen. Sieben Monate nach seiner Flucht aus dem sogenannten Maßregelvollzug war der 35-Jährige im März 2018 gefasst worden. Seitdem befinde er sich wieder in Therapie und strebe ein Leben ohne Drogen an, so der Angeklagte. 

Das Landgericht sprach ihn des Diebstahls in mehreren Fällen, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Unfallflucht schuldig. Mit der erneuten Unterbringung in einer Entziehungsanstalt folgten die Richter dem Antrag des Verteidigers. Die Staatsanwaltschaft hatte auf fünf Jahre und zehn Monate Gefängnis plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

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