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Autos und Rettungswagen brennen: Polizei fasst Verdächtigen

09.01.2020 - In Berlin brennen nachts immer wieder Autos - so auch jüngst in Schöneberg. Dort greifen die Flammen auf einen Rettungswagen über. Doch der mutmaßliche Täter ist nicht weit.

  • Ein Fahrzeug der Polizei. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fahrzeug der Polizei. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Nach dem Brand mehrerer Autos in Berlin-Schöneberg hat die Polizei in der Nähe des Tatorts den mutmaßlichen Brandstifter gestellt. Er soll einen Wagen angezündet haben, von dem die Flammen dann auf zwei weitere Autos sowie einen Rettungswagen übergriffen. Der Mann war den Polizisten kurz nach dem Feuer in der Nacht zu Donnerstag aufgefallen. Demnach flüchtete er, als sie ihn überprüfen wollten. Die Beamten holten ihn ein und nahmen ihn fest.

Der Verdächtige trug laut Polizei Handschuhe, Feuerzeug und einen Schlüssel der Marke des angezündeten Wagens bei sich. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 37-Jährige falsche Personalien angegeben hatte und zwei gültige Haftbefehle gegen ihn vorlagen. Auch stellte die Polizei fest, dass das angezündete Auto 2015 als gestohlen gemeldet und die Kennzeichen gefälscht waren. Der Mann sollte am Donnerstag wegen der Haftbefehle in eine Justizvollzugsanstalt überstellt werden.

Anwohner hatten den brennenden Wagen in der Elßholzstraße kurz vor 3.00 Uhr bemerkt. Das Ausmaß des Schadens war zunächst nicht klar. Zunächst hieß es von der Feuerwehr, drei Wagen hätten komplett gebrannt.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Feuer beschädigt oder zerstört. 2019 brannten nach Angaben der Polizei 596 Fahrzeuge wegen Brandstiftung. Davon seien 358 direkt angezündet worden. Weitere 238 wurden demnach von übergreifenden Flammen beschädigt oder zerstört.

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