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BGH entscheidt über Mordurteil gegen zwei Berliner Raser

03.03.2020 - Die Verurteilung von zwei Berliner Autorasern wegen Mordes steht am 23. April beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe zur Prüfung an. Der 4. Strafsenat des BGH entscheidet dann über die Revision der beiden Angeklagten, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die beiden Männer waren im März 2019 verurteilt worden, weil sie am 1. Februar 2016 bei einem illegalen Autorennen nahe dem Berliner Kaufhaus KaDeWe einen Unfall verursacht und einen Menschen getötet hatten. Die Männer, die zur Tatzeit 24 und 26 Jahre alt waren, erhielten lebenslängliche Gefängnisstrafen.

  • Der Eingang des Landgerichts Berlin mit dem Schriftzug des Gerichts und dem Berliner Wappen. Foto: Taylan Gökalp/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Eingang des Landgerichts Berlin mit dem Schriftzug des Gerichts und dem Berliner Wappen. Foto: Taylan Gökalp/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine erste Verurteilung wegen Mordes hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben und eine neue Verhandlung am Berliner Landgericht angeordnet. In dem zweiten Urteil sah es das Landgericht als erwiesen an, dass die Raser in ihren hochmotorisierten Autos den Tod des 69-jährigen Mannes billigend in Kauf nahmen.

Für den Angeklagten, der den Unfall unmittelbar verursachte, wurden ein vorsätzliches Tötungsdelikt angenommen und drei Mordmerkmale erkannt: Heimtücke, niedrige Beweggründe und ein gemeingefährliches Mittel. Der Mitangeklagte wurde wegen mittäterschaftlich begangenen Mordes verurteilt. Auch bei ihm wurde von einem bedingten Tötungsvorsatz und vom Vorliegen von drei Mordmerkmalen ausgegangen.

Ein Mordurteil gegen einen Raser in Hamburg war im vergangenen Jahr vom Bundesgerichtshof bestätigt worden.

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