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BUND sucht in Ostbrandenburg nach Vorkommen der Wildkatze

07.03.2021 - Der Brandenburger Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dehnt sein Wildkatzen-Monitoring aus. Nach der äußerst scheuen Europäischen Wildkatze werde jetzt auch in den Naturparks Schlaubetal (Oder-Spree) und Märkische Schweiz (Märkisch-Oderland) gesucht, sagte der Brandenburger BUND-Vorsitzende Carsten Preuß. In den vergangenen zwei Jahren waren insgesamt fünf Nachweise der in der Mark als ausgestorben geltenden Tierart im Naturpark Hoher Fläming entdeckt worden.

  • Eine Wildkatze läuft über einen Stamm. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Wildkatze läuft über einen Stamm. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beide Regionen, die nun in das Monitoring aufgenommen werden, würden geeignete Lebensräume für die Wildkatze bieten. Dazu zählen naturnahe Mischwälder mit ausreichender Deckung, Lichtungen für den Mäusefang, Gebüsche und Totholz als Versteckmöglichkeiten. Das Monitoring funktioniert laut Preuß über sogenannte Lockstöcke. Das sind aufgeraute, mit Baldrian getränkte Holzlatten, an denen sich Wildkatzen während der Paarungszeit von Ende Januar bis Ende März reiben und dabei möglichst Haare aus dem Fell hinterlassen. Diese Spuren würden von Naturschützern eingesammelt und in der Senckenberg Forschungsstation für Limnologie und Naturschutz genetisch untersucht, so Preuß.

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