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BVG: Maskenmuffel in Berlin sind die große Ausnahme

25.07.2020 - Mund und Nase bedecken - für viele Menschen ist das bereits selbstverständlich, wenn sie U-Bahn oder Bus fahren. Kontrolleure müssen aber auch viel reden.

  • Mundschutz liegt auf einem Tisch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mundschutz liegt auf einem Tisch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Bussen und Bahnen halten sich nach Einschätzung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die meisten Menschen an die Maskenpflicht. «Maskenmuffel sind die große Ausnahme», sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken. Die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken, sei bei den meisten Menschen angekommen. Auch die Bußgelder des Senats und BVG-Kontrollen zeigten Wirkung. Im Berufsverkehr morgens und abends würden hundert Prozent der Fahrgäste eine Maske tragen. Über den ganzen Tag verteilt seien es immerhin 90 Prozent.

Vor vier Wochen beschloss der rot-rot-grüne Senat ein Bußgeld für diejenigen, die in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Masken tragen. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro rechnen.

Einsatzkräfte der Polizei haben nach Kontrollen in Bussen, Trams und U-Bahnen vom 27. Juni bis zum 21. Juli 214 Anzeigen für das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung geschrieben. 114 mündliche Verwarnungen seien ausgesprochen worden.

Seit dem 7. Juli kontrolliert auch die BVG die Maskenpflicht. Wie oft 50 Euro für das Nichttragen der Maske gezahlt wurden, war zunächst nicht bekannt. Die BVG führe dazu keine Bilanz, sagte Sprecherin Nelken. Bis zu tausend Mal am Tag spreche das Sicherheitspersonal der BVG Fahrgäste ohne Maske an. In der Regel werde dann ohne große Widerworte die Maske aufgesetzt.

«Die Berliner haben verstanden, dass mit der Maske anderen geholfen werden kann», fasste die BVG-Sprecherin zusammen. Bei der Polizei hieß es, die bisherigen Corona-Kontrollen hätten gezeigt, dass viele einsichtig seien.

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