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Baukindergeld: Nachfrage in Brandenburg höher als in Berlin

23.10.2018 - Potsdam/Frankfurt/Main (dpa/bb) - Einen Monat nach dem Start des Baukindergeld-Programms der Bundesregierung ist die Resonanz in Brandenburg höher als in der Bundeshauptstadt. Bisher hätten die Brandenburger 935 Förderanträge gestellt, teilte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) am Dienstag mit. Auf Berlin entfallen nur 359 Anträge. Spitzenreiter unter den ostdeutschen Ländern ist demnach Sachsen (1080 Anträge). Die bundesweit meisten Baukindergeld-Anträge wurden in Nordrhein-Westfalen eingereicht (5611).

  • Bauarbeiter arbeiten an einem Einfamilienhaus. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bauarbeiter arbeiten an einem Einfamilienhaus. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit dem Baukindergeld sollen sich Familien den Traum vom eigenen Haus erfüllen können. Für den Bau oder den Kauf einer Immobilie winkt ein staatlicher Zuschuss von 1200 Euro je Kind und Jahr. Über zehn Jahre gibt es 12 000 Euro. Gewährt wird das Baukindergeld für Familien und Alleinerziehende bis zu einer Grenze von 90 000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr bei einem Kind. Bei größeren Familien darf die Grenze pro Kind 15 000 Euro höher liegen.

Einen Antrag können alle Eltern oder Alleinerziehenden stellen, die seit Januar 2018 einen Kaufvertrag unterzeichnet oder eine Baugenehmigung erhalten haben. Diese Vorhaben müssen bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Bundesweit wurden bislang 24 399 Anträge gestellt.