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Bei Landtagswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

01.09.2019 - Das Interesse der Brandenburger, wählen zu gehen, ist schon in den ersten sechs Stunden größer als vor fünf Jahren. Der Ausgang der Wahl dürfte spannend werden. Letzte Umfragen haben ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD vorausgesagt.

  • Eine Wählerin wirft bei der Stimmabgabe zur Landtagswahl den Wahlzettel in einem Wahllokal in eine Wahlurne. Foto: Robert Michael/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Wählerin wirft bei der Stimmabgabe zur Landtagswahl den Wahlzettel in einem Wahllokal in eine Wahlurne. Foto: Robert Michael/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Potsdam (dpa) - In Brandenburg zeichnet sich bei der Landtagswahl eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei der Wahl 2014. Nach Angaben des Landeswahlleiters Bruno Küpper gaben in den ersten sechs Stunden nach Öffnung der Wahllokale am Sonntag 31,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 22,4 Prozent. Die abgegebenen Stimmen der Briefwähler sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Insgesamt könnte die Beteiligung an der Landtagswahl laut Küpper am Ende deutlich über 50 Prozent liegen. 2014 lag sie den Angaben zufolge bei 47,9 Prozent. Ein Hinweis darauf sei das große Interesse der Bürger an der Kommunalwahl im Mai gewesen, hieß es. Zudem sei die Briefwahlnachfrage gestiegen.

Rund 2,1 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, das Parlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Insgesamt traten elf Parteien an, auf den Landeslisten stehen die Namen von 416 Bewerbern. Die Wähler dürfen zwei Kreuze machen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat im jeweiligen Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme oder Landesstimme eine Partei. Die Wahlberechtigung gilt - anders als in Sachsen, wo am Sonntag ebenfalls gewählt wird - ab 16 Jahren. Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.

Am Vormittag hatten die Spitzenkandidaten der Parteien ihre Stimmen abgegeben. Ministerpräsident Dietmar Woidke, Spitzenkandidat der SPD, wählte in Forst (Spree-Neiße). Er kam in Begleitung seiner Frau Susanne und von Tochter Luise in das Wahllokal in einer Grundschule der Stadt. «Meine Stimmung ist gut, wir haben einen intensiven Wahlkampf geführt in Brandenburg. Und ich habe, nicht nur was die Umfragen betrifft, sondern auch insgesamt, ein sehr, sehr gutes Gefühl und glaube, dass wir heute Abend die Nase vorn haben werden», sagte Woidke nach der Stimmabgabe. CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben füllte in der Gemeinde Schwarzbach (Oberspreewald-Lausitz) seinen Stimmzettel aus.

Die beiden grünen Spitzenkandidaten, Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke, gaben am Mittag ihre Stimme ab. Nonnemacher wählte in Falkensee (Havelland), Raschke in einer Grundschule in Schönwald (Dahme-Spreewald). Dort hatten Wahlhelfer auch eine Kinderwahlurne aufgestellt. Die Kinder, die ihre Eltern zur Stimmabgabe begleiteten, konnten bei Käse oder Wurst ihre Kreuzchen machen.

Die Spitzenkandidatin der Linken, Kathrin Dannenberg, wählte in Begleitung ihres Mannes Mario in Calau (Oberspreewald-Lausitz). FDP-Spitzenkandidat Hans-Peter Goetz und seine Frau Birte steckten in Teltow (Potsdam-Mittelmark) ihre Stimmzettel in die Wahlurne. Die AfD teilte nicht mit, wo ihr Spitzenkandidat Andreas Kalbitz seine Stimme abgab.

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