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Bei Verfolgungsjagd zu Boden gestoßen: Rentner stirbt

27.02.2020 - Berlin (dpa/bb) - Der 76-jährige Mann, der in Berlin-Spandau beim Verfolgen von mutmaßlichen Einbrechern lebensgefährlich verletzt worden war, ist tot. Er starb wegen seiner schweren Verletzungen am Mittwoch in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Rentner war am Montag der vergangenen Woche mit dem Fahrrad drei Jugendlichen hinterher gefahren, die versucht haben sollen, in eine Gartenlaube in der Nähe der Iserlohner Straße einzubrechen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

  • Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Nachbarin sah den Einbruchsversuch in dem Kleingarten und alarmierte ihren Mann. Als er die Jugendlichen verfolgte, umringte ihn das Trio und stieß ihn zu Boden. Bei dem Sturz erlitt der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde auf eine Intensivstation gebracht. Später erschienen zwei 15-Jährige und ein 16-Jähriger bei der Polizei. Alle waren als Verdächtige festgenommen worden.

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