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Berlin Volleys sind «stolz» auf Sieg in Friedrichshafen

15.12.2019 - Trotz des Ausfalls wichtiger Profis setzen sich die Berlin Volleys auch bei Dauerrivale Friedrichshafen durch. Die Anstrengungen der vorigen Reise nach Sibirien sind spürbar - ein Spieler bekämpft seinen Hunger mit ungewöhnlicher Unterstützung.

  • Volleyball: Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Volleyball: Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Selbst der verletzungsbedingte Ausfall ihrer beiden Diagonalangreifer konnte den Siegeszug der Berlin Volleys in der Volleyball-Bundesliga beim Dauerrivalen nicht stoppen. «Ich bin stolz, dass wir trotz des Fehlens wichtiger Spieler dem Druck des Gegners standgehalten haben», sagte Mittelblocker Nicolas Le Goff nach dem 3:2 (22:25, 25:23, 29:27, 20:25, 18:16)-Erfolg des Tabellenführers beim unmittelbaren Verfolger VfB Friedrichshafen am Samstagabend.

Außenangreifer Cody Kessel musste auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition ran, da Benjamin Patch (Achillessehnenanriss) und Kyle Ensiung (Kapselverletzung im Knie) ausfielen. «Diese Rolle kannte ich bisher gar nicht, aber die Mannschaft hat mir sehr geholfen», sagte Kessel nach der hochklassigen und teilweise dramatischen Partie vor 2374 Zuschauern in Friedrichshafen. Der Amerikaner machte seine Sache recht ordentlich, wenngleich Zuspieler Sergej Grankin lange Zeit bei den Angriffszügen bevorzugt Samuel Tuia und Moritz Reichert in Szene setzte. 

Die BR Volleys hatten auch die Strapazen ihrer langen Anreise vom Champions-League-Spiel in Sibirien bei Fakel Nowy Urengoy (0:3) an den Bodensee gut verkraftet. «Es war super anstrengend, aber am Ende hat sich unser Kampfgeist durchgesetzt», kommentierte Reichert den Sieg beim VfB.

Gelitten hat allerdings Volleys-Mittelblocker Jeffrey Jendryk. Als ihn Trainer Cedric Enard in Friedrichshafen im Tiebreak vom Feld holte, verlangte der Amerikaner nach etwas Essbarem. Auf der Ersatzbank stand jedoch nichts Nahrhaftes zur Verfügung. Kurzerhand halfen die wenigen mitgereisten Fans aus. Sie spendierten Jendryk kurzerhand Salzstangen. Derart gestärkt half der 24-Jährige mit, den spannenden Entscheidungssatz mit 18:16 zu gewinnen.

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