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Berlin bleibt im Rennen um die IAA: Hamburg und München auch

29.01.2020 - Die Messe soll keine reine Autoschau mehr sein und an anderer Adresse neu beginnen. In einigen Wochen wird feststehen, wo die IAA nächstes Jahr über die Bühne geht. Auch Berlin darf sich Hoffnung machen.

  • Kombo - Logo der IAA (oben l-r), und Stadtansichten der Städte: Berlin, München, Hamburg, Hannover (unten l-r), Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main, die mögliche künftige Veranstaltungsorte für die...

    Kombo - Logo der IAA (oben l-r), und Stadtansichten der Städte: Berlin, München, Hamburg, Hannover (unten l-r), Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main, die mögliche künftige Veranstaltungsorte für die Internationale Automobilausstellung IAA sind. Foto: dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Die Automesse IAA könnte im nächsten Jahr nach Berlin umziehen. Die Hauptstadt ist neben Hamburg und München in der engeren Wahl als künftiger Standort. Das entschied der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch und besiegelte damit den Abschied vom langjährigen Ausrichter Frankfurt. Mit den drei Bewerbern will der Verband nun weitere Gespräche führen und konkrete Vertragsverhandlungen aufnehmen. Die Entscheidung für eine der Städte soll in den nächsten Wochen fallen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach von einer guten Nachricht für die Stadt. «Die Ausrichtung einer neuen IAA, die sich als Schaufenster und Plattform für innovative, nachhaltige Mobilitätsangebote profilieren will, könnte der Verkehrswende in Berlin zusätzliche Impulse verleihen», glaubt der Senatschef. Ein Parteitag des Koalitionspartners Grüne hatte die Messe jedoch abgelehnt.

«Jetzt kommt es darauf an, dass im Endspurt alle an einem Strang ziehen, um die IAA in ihre Geburtsstadt zurück zu holen», forderte die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer, Beatrice Kramm. «Wir wollen das Schaufenster der Deutschen Schlüsselindustrie bei uns in Berlin neu aufbauen.»

Die letzte Ausgabe der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im vergangenen Jahr gilt als Misserfolg bei Publikum und Veranstaltern. Der Verband will die Messe von der Autoschau zu einem Impulsgeber für neue Mobilitätskonzepte umwandeln.

Insgesamt hatten sich sieben Standorte um die Messe beworben. Neben Frankfurt sind Köln, Stuttgart und Hannover aus dem Rennen. «Die Ideen jeder einzelnen Stadt sind sehr kreativ und durchweg anspruchsvoll», teilte der VDA am Mittwoch mit. «Es ist ein sehr enges Rennen, die Performance durchweg hoch.» Der Abschied von Frankfurt sei dem Vorstand nicht leicht gefallen.

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