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Berlin will Ausrüstung zum Schutz vor Coronavirus beschaffen

09.03.2020 - Wegen der erwarteten Zunahme von Coronavirus-Fällen will auch Berlin Schutzausrüstung besorgen. Sie sei europaweit «Mangelware», sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci am Montag im Abgeordnetenhaus. Berlin starte eine zentrale Beschaffung und wolle prüfen, was auf dem Markt verfügbar sei. Der Bedarf sei ermittelt worden. Aus dem Bestand stelle man bereits Ausrüstung bereit, etwa für den öffentlichen Gesundheitsdienst. Für die Ausstattung niedergelassener Ärzte hingegen sei der Senat nicht zuständig, betonte die SPD-Politikerin.

  • Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin von Berlin, beantwortet während der Sitzung im Abgeordnetenhaus die Frage eines Abgeordneten. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin von Berlin, beantwortet während der Sitzung im Abgeordnetenhaus die Frage eines Abgeordneten. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Von der anzuschaffenden Schutzausrüstung sollen in Berlin laut Kalayci vorrangig etwa der fahrende Service von Kassenärztlicher Vereinigung (KV) und Feuerwehr für immobile Patienten sowie die Untersuchungsstellen für Verdachtsfälle profitieren. Sechs Kliniken hätten inzwischen solche Stellen eingerichtet, sagte die Senatorin. Sie gingen nach und nach im Laufe dieser Woche ans Netz. Die Charité hatte ein solches Zentrum bereits am vergangenen Dienstag geöffnet, damit sich Verdachtsfälle - außerhalb der Notaufnahmen - testen lassen können.

Der Krisenstab der Bundesregierung hatte in der Vorwoche angekündigt, dass das Gesundheitsministerium Schutzausrüstung wie Atemmasken und Spezialanzüge zentral für Praxen und Kliniken beschaffen will. Ressortchef Jens Spahn (CDU) machte deutlich, dass dies ergänzend geplant sei. Andere Akteure sollten weiterhin auch selbst einkaufen, hieß es.

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