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Berliner CDU-Fraktion bald «nah dran»

25.02.2019 - Die Hauptstadt-CDU dümpelt bei mäßigen Umfragewerten vor sich hin - und kann Rot-Rot-Grün derzeit nicht gefährden. Das soll sich ändern. Klingelt Fraktionschef Dregger demnächst an Ihrer Haustüre?

  • Burkard Dregger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Burkard Dregger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner CDU-Fraktion will neue Wege gehen, um die Bürger stärker für ihre Politik zu begeistern. Unter dem Motto «Nah dran» wollen die Abgeordneten künftig regelmäßig in die Kieze gehen, um mit Bewohnern, ehrenamtlich Tätigen, Vertretern von Projekten und Initiativen ins Gespräch zu kommen. Geplant ist dabei durchaus auch, an den Haustüren zu klingeln, wie CDU-Fraktionschef Burkard Dregger der Deutschen Presse-Agentur sagte.

«Wir wollen auf die Leute zugehen», betonte er. Wir wollen zeigen, dass wir authentisch sind, dass wir etwas für diese Stadt tun wollen, dass wir den Menschen zuhören wollen.» Man müsse die Menschen vor Ort abholen. Politikvermittlung nur über die Medien und soziale Kanäle greife zu kurz.

Nach Einschätzung Dreggers gibt es bei vielen Menschen eine große Skepsis gegenüber der Politik. Er sprach von einer «Grundhaltung der Entfremdung», die aber überwindbar sei. «Wir haben konzeptionelle Substanz und Problemlösungskompetenz. Wir müssen diese Dinge vor Ort in der Sprache der Menschen transportieren», so der CDU-Politiker. «Deshalb ist es wichtig, dass wir ganz viel Kraft da reinstecken.»

Start für die Aktion «Nah dran: CDU-Fraktion im Kiez» soll Dregger zufolge im März sein. Einige andere Fraktionen versuchen schon seit längerem in unterschiedlichen Formaten, stärker in direkten Kontakt zu den Bürgern zu kommen.

Hintergrund des CDU-Vorstoßes sind die zur Hälfte der Legislaturperiode ernüchternden Umfragewerte. Seit vielen Monaten stagniert die größte Oppositionspartei in der rot-rot-grün regierten Hauptstadt bei 17 bis 19 Prozent - ohne realistische Machtoption. Sie kann auch von der Schwäche der SPD nicht profitieren. Daher ist es das Bestreben Dreggers, sich selbst und andere Köpfe aus Partei und Fraktion in der Stadt bekannter zu machen.

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