Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Berliner Wissenschaftspreis für Arabistik und Photovoltaik

07.11.2019 - Wessen wissenschaftliche Leistungen stechen heraus? Eine Jury kürt die besten Köpfe Berlins jedes Jahr. Die 40 000 Euro Preisgeld für den Hauptpreis kommen in diesem Jahr einer Uni zu Gute.

  • Dr. Beatrice Gründler. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dr. Beatrice Gründler. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Wissenschaftspreis 2019 geht an die Arabistin Beatrice Gründler. Die 55-jährige Professorin der Freien Universität (FU) werde für ihre «herausragende Forschung zu arabischer Literatur» geehrt, teilte die Senatskanzlei mit. Die Auszeichnung ist mit 40 000 Euro dotiert. Berlins Regierungschef und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) würdigte Gründler anlässlich der Verleihung am Donnerstagabend für ihren Beitrag «zu einem öffentlichen und differenzierten Diskurs über die arabisch-islamische Kultur».

Mit dem Nachwuchspreis wurde der Physiker Steve Albrecht (35) für «innovative Arbeiten auf dem Feld der Photovoltaik» geehrt.

Gründler kam nach langjähriger Tätigkeit in den USA 2014 von der Elite-Universität Yale an die FU. Sie forscht unter anderem zu arabischer Schrift- und Buchkultur und klassischer arabischer Literatur. Die Wissenschaftlerin hat bereits eine Reihe renommierter Preise erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Mit dem Wissenschaftspreis werden Leistungen in Wissenschaft und Forschung geehrt, die in der Hauptstadt entstanden. Das Geld kommt beim Hauptpreis nicht dem Preisträger persönlich zugute, sondern seiner Institution. Im vergangenen Jahr hatte die Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier den Hauptpreis bekommen, die Mit-Entdeckerin der gefeierten Genschere Crispr.

Beim Nachwuchspreis geht das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro direkt an den Preisträger. Albrecht arbeitet an der Technischen Universität und dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Mit seiner Arbeit zu Solarzellen mit höheren Wirkungsgraden treibe der in Potsdam aufgewachsene Wissenschaftler die Photovoltaik-Technologie weit voran und schlage eine Brücke von der Forschung zur Anwendung, erklärte TU-Präsident Christian Thomsen. Albrecht leiste damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren