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Berliner und Brandenburger überfahren mehr Wildtiere

10.06.2019 - Berlin (dpa/bb) - In Berlin und Brandenburg sterben mehr Wildtiere bei Verkehrsunfällen. Das zeigt die Statistik des Deutschen Jagdverbands (DJV) für das Jagdjahr 2017/18. Insgesamt kamen 5060 Tiere in Brandenburg - 30 mehr als im Vorjahr - nicht durch «jagdliche Einwirkung» zu Tode. Der DJV schätzt, dass ein Großteil der nicht von Jägern erlegten Tiere, unter die Räder geriet. In Berlin sind 410 Tiere nicht durch das Gewehr umgekommen. Das sind rund 37 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Jagdjahr geht vom 1. April bis zum 31. März.

  • Ein totes Reh liegt nach der Kollision mit einem Auto am Straßenrand einer Landstraße. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein totes Reh liegt nach der Kollision mit einem Auto am Straßenrand einer Landstraße. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wo viel Verkehr ist, erledigt der Autofahrer viel vom Abschussplan», sagte DJV-Sprecher Thorsten Reinwald. In Berlin mache das sogenannte Fallwild rund 25 Prozent der getöteten Tiere aus. Am häufigsten würden Rehe angefahren, gefolgt von Hasen, Kaninchen und Füchsen. Das Wildschwein stehe auf Platz 4 der Unfallstatistik.

Im aktuellen Kalenderjahr sei die schlimmste Zeit der Wildunfälle jedoch überstanden. In den Monaten April und Mai sowie Oktober und November kommt es laut DJV zu den meisten Zusammenstößen von Fahrzeug und Tier.

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