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Berlins Sportsenator Geisel: Offen für Union-Vorstoß

11.07.2020 - Berlins Sportsenator Andreas Geisel zeigt sich offen für Pläne des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union, in der kommenden Saison trotz Corona von Anfang an im komplett gefüllten Stadion zu spielen. «Wir verstehen Unions Ambitionen», sagte der SPD-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden uns zeitnah mit der Vereinsführung treffen, um über das Konzept zu sprechen.» Natürlich müsse ein Konzept die hygienischen Anforderungen erfüllen und von der DFL getragen werden, fügte Geisel hinzu. «Es sollte keine unterschiedlichen Lösungen innerhalb der Bundesliga geben.»

  • Andreas Geisel (SPD), Berliner Innensenator. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Andreas Geisel (SPD), Berliner Innensenator. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben, das am Freitagabend veröffentlicht wurde, sorgt Union für mächtig Wirbel. Der Club will «spätestens» ab dem ersten Spieltag der kommenden Saison - also ab Mitte September - wieder eine «Vollauslastung» des Stadions An der Alten Försterei erreichen. Dazu soll es umfassende Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher geben. Das Konzept will der Club gemeinsam mit dem Berliner Senat und dem zuständigen Gesundheitsamt des Stadtbezirks Treptow-Köpenick ausarbeiten.

Kritik an dem Plan äußerte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. «Das halte ich für nicht vertretbar», sagte der Politiker dem «Tagesspiegel am Sonntag». Man könne «nicht mit Sicherheit ausschließen, dass Infizierte ins Stadion kommen», urteilte Lauterbach. Zuschauer könnten sich auch noch unmittelbar vor Spielbeginn und damit nach Abgabe des Corona-Tests infizieren, außerdem bestehe die Gefahr falscher negativer Test-Ergebnisse.

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