Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Blaualgen in Gewässern im Landkreis Dahme-Spreewald

09.08.2019 - Cottbus (dpa/bb) - Nachdem im Branitzer See bei Cottbus gesundheitsgefährdende Blaualgen aufgetreten sind, meldet sie nun auch der Landkreis Dahme-Spreewald in seinen Gewässern. So sind in der Dahme bei Zeuthen und im Nottekanal Blaualgen festgestellt worden, wie Sprecher Bernhard Schulz am Freitag mitteilte. An den jeweiligen Badestellen sollen gegebenenfalls Warnhinweise angebracht werden.

  • Blaualgen schwimmen in einem See. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blaualgen schwimmen in einem See. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die betroffenen Gewässer seien mit einem dichten blaugrünen Oberflächenfilm bedeckt, der sich teilweise im Uferbereich absetze und «schmierig» anfühle, erklärte Schulz. Eine Kombination aus anhaltend hohen Temperaturen, viel Sonne und einem Überangebot an Nährstoffen habe dazu geführt, dass die Blaualgen auftreten.

Im Branitzer See bei Cottbus sind inzwischen Warnschilder aufgestellt, die auf die Belastung hinweisen. Insgesamt wurden sechs verschiedene Algenarten nachgewiesen, wobei eine Art als stark toxinbildend gilt, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hatte. Sie warnte davon, im See zu baden.

Blaualgen sind keine echten Algen, auch wenn es ihr Name vermuten lässt. Sie sind Cyanobakterien, von welchen in den Gewässern einige Arten vorkommen. Bei empfindlichen Personen können sie allergische Reaktionen hervorrufen. Das Verschlucken von Blaualgen kann vereinzelt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, besonders gefährdet sind Kleinkinder.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren