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Bobic über Labbadias Start bei Hertha: «Top-3-Lösungen»

12.04.2020 - Bruno Labbadia beginnt sein Engagement bei Hertha BSC. Am Ostermontag wird der neue Chefcoach vorgestellt, anschließend steht das erste Training an. Normal ist in Zeiten von Corona aber nichts.

  • Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor seiner Präsentation als neuer Coach von Hertha BSC und dem ersten Training bei den Berlinern darf sich Bruno Labbadia über ein überschwängliches Lob aus der Fußball-Bundesliga freuen. Fredi Bobic sieht seinen Ex-Club mit dem 54-Jährigen gut für den Abstiegskampf und die Zukunft aufgestellt. «Bruno ist menschlich eine Eins mit Sternchen, ein total gerader Typ, extrem motiviert. Er gehört sicher zu den Top-3-Lösungen, die der Markt gerade zu bieten hat», sagte Eintracht Frankfurts Sportvorstand der «Bild am Sonntag» über den Nachfolger von Kurzzeit-Cheftrainer Alexander Nouri.

Labbadia wird am Ostermontag um 10.30 Uhr bei einer Pressekonferenz im Medienraum des Vereins offiziell vorgestellt. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen ist die Zahl der teilnehmenden Pressevertreter deutlich reduziert. Am Nachmittag ist die erste Einheit mit Labbadia geplant, diese findet aufgrund der behördlichen Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

«Mein Team und ich freuen uns total auf diese Aufgabe», sagte Labbadia über sein neues Engagement. Zu seinem Team werden sein langjähriger Co-Trainer Eddy Sözer sowie Olaf Janßen als weiterer Assistent und Athletiktrainer Günter Kern gehören.

Zuletzt hatte Labbadia bis Sommer 2019 den VfL Wolfsburg trainiert. «Er hat immer einen total guten Plan, wie seine Jungs trainieren, auftreten und spielen sollen», sagte Bobic weiter. «Bruno mag den offensiven Fußball, seine Teams marschieren. Er will immer den totalen Erfolg, das treibt ihn an. Er ist sehr erfahren, aber nicht mehr ganz so verbissen wie früher.»

In der Saisonunterbrechung der Bundesliga hatten sich die Berliner vorzeitig von Nouri getrennt und Labbadia verpflichtet. Hertha steht nach 25 Spielen mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone auf Platz 13.

Nouri verabschiedete sich am Oster-Wochenende öffentlich von den Berlinern. «Eine spannende Reise ist jetzt zu Ende. In dieser sehr intensiven Zeit habe ich viel erlebt und auch viel gelernt», schrieb der frühere Assistent von Jürgen Klinsmann auf Instagram. «Ich bin überzeugt, dass wir bei sechs Punkten Vorsprung den Klassenerhalt geschafft hätten, respektiere aber die Entscheidung des Clubs. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen, die mich in den vergangenen Monaten auf irgendeine Art und Weise unterstützt haben, bedanken.»

Nouri war Ende November als Co-Trainer von Klinsmann zu den Berlinern gekommen. Als der frühere Weltmeister im Februar völlig überraschend zurücktrat, stieg der 40-Jährige zum Chef auf und sollte eigentlich bis zum Saisonende bleiben. In vier Partien unter dem früheren Coach von Werder Bremen als Chef holten die Berliner fünf Punkte und kassierten eine 0:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln.

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