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Bombenentschärfung im Zentrum Berlins: Straßensperrungen

21.01.2020 - Berlin (dpa/bb) - Durch die geplante Entschärfung einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe im Zentrum Berlins ist es am Dienstagabend wegen einer großen Sperrzone zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Berliner Polizei forderte die Autofahrer auf, den Bereich um den Alexanderplatz zu umfahren. «Niemand in Berlin wünscht sich zum Feierabendverkehr die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Mitte», twitterte die Polizei. «Bitte versuchen Sie heute einen weiten Umweg oder Sie lassen das Auto stehen und fahren mit den Öffis nach Hause.»

  • Ein Polizeiauto sperrt die Grunerstraße ab. Foto: Christophe Gateau/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiauto sperrt die Grunerstraße ab. Foto: Christophe Gateau/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Durch die geplante Entschärfung einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe im Zentrum Berlins ist es am Dienstagabend wegen einer großen Sperrzone zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Berliner Polizei forderte die Autofahrer auf, den Bereich um den Alexanderplatz zu umfahren. «Niemand in Berlin wünscht sich zum Feierabendverkehr die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Mitte», twitterte die Polizei. «Bitte versuchen Sie heute einen weiten Umweg oder Sie lassen das Auto stehen und fahren mit den Öffis nach Hause.»

Die Verkehrsinformationszentrale schrieb, die Karl-Liebknecht-Straße in Mitte werde in Richtung Prenzlauer Berg gesperrt. «Lange Staus bereits im Bereich Leipziger Straße, Unter den Linden, Brückenstraße.»

Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel war allerdings streckenweise nicht so einfach, der S-Bahnverkehr am Alexanderplatz unterbrochen. Straßenbahnen hielten dort nicht. Busse wurden umgeleitet. Die U-Bahnen der Linie 2 stoppten nicht mehr im Bahnhof Klosterstraße.

Die eigentliche Entschärfung sollte am Abend beginnen, wenn etwa 1900 Menschen ihre Wohnungen nahe dem Alexanderplatz verlassen haben. Unter ihnen waren 80 Kinder und 400 Rentner.

Die 250-Kilo-Bombe war am Vormittag bei Bauarbeiten nahe dem Alten Stadthaus gefunden worden. Der Sprengkörper war laut Polizei von deutscher Bauart, hatte aber einen «mechanischen russischen Zünder».

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