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Brandenburg hält weitere Schweinepest-Fälle für realistisch

15.09.2020 - Die Brandenburger Landesregierung geht nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest von weiteren betroffenen Tieren aus. «Es wäre ein Wunder, wenn es ein Einzelfall bleiben würde», sagte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Dienstag in Potsdam. «Wir haben bis jetzt keine weiteren positiven Befunde, aber es ist realistischerweise davon auszugehen.» Das infizierte Tier, das vergangene Woche entdeckt wurde, sei der Kadaver einer zwei- bis dreijährigen Bache gewesen, der zwei bis vier Wochen dort gelegen habe.

  • Die Aufschrift: «Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet» steht auf einem Schild an einem Baum hinter einem mobilen Elektrozaun. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Aufschrift: «Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet» steht auf einem Schild an einem Baum hinter einem mobilen Elektrozaun. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem ersten Fall sind in Brandenburg weitere Wildschweinkadaver entdeckt worden. Proben werden jetzt im Landeslabor untersucht, sagte Gabriel Hesse, Sprecher des Brandenburger Gesundheitsministeriums, auf Anfrage. Zuvor hatte Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern berichtet, dass die toten Tiere unweit vom ersten Fundort entdeckt wurden.

Die Afrikanische Schweinepest war vergangene Woche bei einem bei Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße gefundenem toten Wildschwein nachgewiesen worden. Inzwischen wurde ein 12 Kilometer langer mobiler Elektrozaun rund um die Kernzone am Fundort aufgestellt.

Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, aber die Tiere stecken sich untereinander an und sterben. Die Schweinepest kann erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben. Faktisch kommt ein Exportstopp für deutsches Schweinefleisch für die meisten Zielländer außerhalb der EU zum Tragen. Hintergrund ist, dass in Ausfuhrzertifikaten nun nicht mehr angegeben könne, dass Deutschland «Schweinepest-frei» ist, hieß es im Bundesagrarministerium.

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