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Brandenburg hat neue Vermittlungsstelle für Impfreihenfolge

18.02.2021 - Zur Klärung der Impfreihenfolge in Einzelfällen ist in Brandenburg eine Vermittlungsstelle an den Start gegangen. Damit gebe es die Möglichkeit, über die Einordnung für eine Impfung höchstens in die zweite Stufe der Priorität zu entscheiden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

  • Eine Frau wird gegen das Corona-Virus geimpft. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau wird gegen das Corona-Virus geimpft. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit der ersten Corona-Impfverordnung hätten Menschen, die mit schweren Vorerkrankungen oder schweren Behinderungen ebenso ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben wie diejenigen aus der höchsten Prioritätenstufe, nicht sofort geimpft werden können, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Weil mit dem Impfstoff von Astrazeneca deutlich mehr Menschen bis 65 Jahre geimpft werden könnten, könne man nun auch Menschen aus der zweiten Gruppe - also mit erhöhter Priorität für einen Schutz - ein Impfangebot machen. Dazu gehörten auch diese Einzelfälle, hieß es in der Mitteilung.

Bei den Einzelfällen für die Clearingstelle geht es dem Ministerium zufolge um Menschen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung wegen besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Corona-Infektion besteht. Begründete Anträge auf eine Einzelfallentscheidung können per Post an das Gesundheitsministerium in Potsdam geschickt werden.

Es gehe nicht um Menschen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung, Adipositas, geistiger Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung. Sie könnten ein ärztliches Zeugnis vorlegen für eine Impfung und einen Termin vereinbaren, wenn sie als Gruppe hoher Priorität an der Reihe seien.

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