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Brandenburger Gaststätten hoffen auf Start des Tourismus

17.05.2020 - Es ist das erste Wochenende, an dem Restaurants und Cafés nach der wochenlangen Schließung wegen der Corona-Krise wieder geöffnet haben. In Brandenburg ist die Bilanz zweigeteilt.

  • Trotz strahlender Sonne sind die meisten Plätze vor einer Gaststätte leer. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trotz strahlender Sonne sind die meisten Plätze vor einer Gaststätte leer. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Gaststättenbranche in Brandenburg zieht eine durchwachsene Bilanz der Wiedereröffnung von Restaurants und Cafés in der Corona-Krise. In den ländlichen Regionen sei es eher ruhig gewesen, in den größeren Innenstädten sei mehr los, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Brandenburg, Olaf Schöpe, am Samstag. Ohne dass Gäste von außen kämen, werde die Branche aber nicht lebensfähig sein.

Der Brandenburger Dehoga-Präsident setzt deshalb auf den 25. Mai, wenn Hotels und Jugendherbergen öffnen und Busreisen und Schiffsausflüge wieder möglich sind. «Da denke ich, wird schon der Deutschland-Tourismus der große Gewinner sein», sagte Schöpe.

Seit Freitag können die Brandenburger wieder in Gaststätten essen und nicht nur Essen abholen oder liefern lassen. Die Lokale sollen nur zwischen 6.00 und 22.00 Uhr offen haben. Für Gäste gelten Regeln: Wer aus der gleichen Wohnung kommt, kann an einem Tisch sitzen - wer aus einem anderen Haushalt kommt, muss Abstand von mindestens 1,50 Meter zum nächsten Gast einhalten. Bars sind weiter geschlossen.

Am Sonntag herrschte im Volkspark Potsdam bei verschiedenen Cafés ein großer Andrang. Im Kartoffelhaus in Frankfurt (Oder) waren am Samstag nach Reporterangaben einige Tische besetzt, es gab aber keinen Ansturm. Am Eingang müssen die Gäste die Hände desinfizieren.

Die Villa Kellermann in Potsdam, die Spitzenkoch Tim Raue betreibt, war am Samstagabend dagegen sehr gut besucht. Das Restaurant ist in den kommenden Wochen ausgebucht. Zum Schutz wurde der Abstand zwischen den Tischen vergrößert, durchsichtige Wände trennen lange Tischreihen. Die Kellner tragen Mund- und Nasenschutz. Gäste füllen ein Formular mit Adressdaten und Begleitpersonen aus. Am Eröffnungstag hatte das Ordnungsamt die Schutzregeln kontrolliert.

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