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Brandenburger Sportler: Olympische Spiele 2020 nicht fair

24.03.2020 - Mehrere potenzielle Olympia-Starter aus Brandenburg sprechen sich für eine Verschiebung der Olympischen Spiele aus. Geher Christopher Linke vom SC Potsdam sagte der «Märkischen Allgemeinen» (Dienstag): «Das Internationale Olympische Komitee IOC sollte die Spiele auf alle Fälle verschieben. Und zwar um mindestens ein, wenn nicht gar zwei Jahre.» Viele Sportler hätten zurzeit gar keine Möglichkeit, an Wettkämpfen teilzunehmen und sich für Olympia in Tokio zu qualifizieren.

  • Fabian Liebig (M) hebt seine Arme nach der letzten Schießrunde. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fabian Liebig (M) hebt seine Arme nach der letzten Schießrunde. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch die deutschen Meister im Modernen Fünfkampf, Fabian Liebig, und Diskuswerfen, Kristin Prudenz, sowie Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel sind für eine Verschiebung. Sie verweisen auf die aktuell nicht gegebenen fairen Voraussetzungen, weil sich nicht alle Sportler unter den gleichen Bedingungen auf die Spiele vorbereiten könnten.

Kanu-Olympiasiegerin Franziska John sieht das größte Problem in der aktuellen Ungewissheit: «Keiner weiß, was wird. Ich habe jetzt vier Jahre darauf hingearbeitet, um im Sommer erfolgreich zu sein», sagte John der Zeitung. Sie hoffe nicht, dass die Spiele abgesagt werden. Auch Bahnradsprinter Maximilian Levy hatte sich zurückhaltend geäußert und ausreichend Zeit für die Entscheidung gefordert.

Das Internationale Olympische Komitee hatte zuletzt mitgeteilt, binnen einer Frist von vier Wochen eine Entscheidung über Optionen der Sommerspiele in Tokio zu beraten. Diese sind bislang noch für die Zeit vom 24. Juli bis 9. August geplant.

Am Wochenende hatte der deutsche Athletensprecher und Fechter Max Hartung für sich einen Start bei Olympia in diesem Sommer ausgeschlossen. Mehrere Nationen haben entschieden, keine Mannschaft in diesem Sommer zu den Spielen zu schicken. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will ein Stimmungsbild seiner Athleten und Athletinnen einholen, hatte aber ebenfalls für eine Verschiebung plädiert.

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