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Brandenburger Städtebund gegen weitere Corona-Beschränkungen

28.09.2020 - Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder über die Corona-Pandemie hat sich der Brandenburger Städte- und Gemeindebund gegen weitere Beschränkungen ausgesprochen. «Unsere Haltung ist: So viel zulassen wie möglich und nur so wenig verbieten, wie nötig», sagte Verbandspräsident Oliver Hermann am Montag nach der Präsidiumssitzung. Nach dem Sport sollte es nach Ansicht von Hermann auch im Bereich Kultur Lockerungen geben. Merkel will am Dienstag mit den Länderchefs über die Eindämmungsmaßnahmen sprechen.

  • Oliver Hermann, Präsident des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Oliver Hermann, Präsident des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Ziel müsse es sein, die Innenstädte belebt zu halten, sagte Hermann. Viele Kommunen in Brandenburg hätten im Sommer gute Erfahrungen damit gemacht, Wochenmärkte mit Angeboten von Schaustellern zu ergänzen, nannte Hermann als Beispiel. Zunehmend würde auch auf dem Land die Chance erkannt, regionale Produkte auf den Märkten anzubieten.

«Angesichts der niedrigen Infektionszahlen in Brandenburg sehen wir derzeit keinen Anlass für weitere Beschränkungen», sagte Hermann. Dies könne sich bei steigenden Zahlen aber jederzeit und je nach Region ändern, betonte er. «Das muss jeweils vor Ort mit einem entsprechenden Hygiene-Konzept und nach Infektionslage entschieden werden.»

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