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Bus-Unternehmer protestieren für Staatshilfe und Freigabe

27.05.2020 - Mit Fahrten durch mehrere deutsche Städte protestieren Busunternehmer an diesem Mittwoch wieder für mehr staatliche Unterstützung. Zu den Korsos sind 800 Fahrzeuge angemeldet, im Zentrum der Proteste steht Berlin. Dort sollen am Vormittag 300 Reisebusse auf drei Routen ins Regierungsviertel fahren, wie mehrere Branchenverbände ankündigten. Ein Großteil der Busunternehmen stehe in Folge der Corona-Pandemie vor dem Aus, hieß es. «Die Bustouristik liegt aufgrund des Verbots von Klassen- und Vereinsfahrten sowie von Reiseverkehren am Boden.»

  • Ein Reisebus. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Reisebus. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bisherige Hilfsprogramme von Bund und Ländern griffen nicht, beklagten der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer, die Gütegemeinschaft Buskomfort und der Internationale Bustouristik Verband. Notwendig seien staatliche Zuschüsse und eine bundesweit einheitliche Freigabe des Reisebusverkehrs. Geplant sind am Mittwoch auch Aktionen in Düsseldorf, Dresden, Mainz, Kiel, Stuttgart und Wiesbaden.

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