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Covid-19-Patienten Verlegung: Rehakliniken sollen entlasten

15.01.2021 - Um Kliniken in der Corona-Pandemie zu entlasten, werden Covid-19-Patienten weiterhin auch in andere Krankenhäuser verlegt. Derzeit werden Verlegungen «sehr intensiv» durchgeführt, aber nur innerhalb Brandenburgs, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag mitteilte. Die zentrale Bettensteuerung des Landes erfolge in Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerken. Nach einer Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums muss sich jede Klinik an der Corona-Versorgung beteiligen.

  • Ein Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in den Händen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in den Händen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aus der stark von Infektionen belasteten Lausitzer Region wurden im Dezember 40 Covid-19-Patienten in Berliner Krankenhäuser verlegt.

Auch Rehakliniken im Land werden dem Ministerium zufolge in die Betreuung von Covid-19-Patienten eingebunden. Das Land hat 16 Rehakliniken mit 386 Betten bestimmt, die leichte bis mittelschwere Fälle von ausgelasteten Kliniken übernehmen können.

Unterdessen gehen die Impfungen des medizinischen Personals an den Kliniken weiter. Am Carl Thiem-Klinikum in Cottbus wurden nach eigenen Angaben innerhalb von sechs Tagen bereits 900 Mitarbeiter geimpft. «Generell erleben wir eine relativ hohe Impfbereitschaft», erklärte Sprecherin Anja Kabisch. In einer Kampagne habe man die Mitarbeiter aufgeklärt. Plakate mit Fotos und auch ein Film mit ersten geimpften Kollegen und Erfahrungsberichte zum Impfen seien im Haus verteilt worden. Zudem werden derzeit Fragen und Antworten zur Impfung zusammengestellt, die auf einer eingerichteten Impf-Homepage veröffentlicht werden sollen.

Am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam wurden innerhalb von zehn Tagen bereits 2381 Mitarbeitende geimpft - das sind 68 Prozent des Personals. «Die Impfbereitschaft unter den Mitarbeitenden des Klinikums ist erfreulich hoch», berichtete Hans-Ulrich Schmidt, Sprecher der Geschäftsführung.

Auch im Asklepios-Klinikum in Schwedt (Uckermark) laufen die Impfungen auf Hochtouren. Mehr als die Hälfte des Personals hat bereits einen «Piks» erhalten, wie die Einrichtung mitteilte. Vorbereitet werden die einzelnen Impfdosen von den Experten aus der Apotheke, verabreicht werden sie von einem Ärzteteam. Ähnlich sieht es am Klinikum Niederlausitz in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) aus. Dort seien knapp 50 Prozent des Personals geimpft worden, teilte die Klinik mit.

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