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DAK-Report: Depression häufiger bei Kindern in Berlin

19.02.2019 - Berlin (dpa/bb) - Kinder und Jugendliche in Berlin werden laut einer Krankenkassenuntersuchung überdurchschnittlich häufig wegen Depression und Schulangst behandelt. Mit 12,5 Fällen diagnostizierter Depression pro 1000 minderjährige Berliner liegt der Wert 28 Prozent höher als im Bundesschnitt und zehn Prozent höher als in anderen Großstädten. Das geht aus dem ersten Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit für die Hauptstadt hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

  • Schüler einer Berliner Grundschule sitzen an einem Tisch. Foto: Sophia Kembowski/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schüler einer Berliner Grundschule sitzen an einem Tisch. Foto: Sophia Kembowski/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Schulangst mit rund 44 Fällen pro 1000 sei der Berliner Wert um knapp ein Viertel im Vergleich zum Bundesschnitt erhöht, schreiben die Autoren der Universität Bielefeld. Ein möglicher Grund für das häufigere Vorkommen solcher Diagnosen in Berlin könnten die vorhandenen Versorgungsstrukturen sein, hieß es auf Anfrage bei der Kasse. Näheres müssten die geplanten Folgeuntersuchungen zeigen.

Der nach DAK-Angaben repräsentative Report wird am Dienstag vorgestellt. Er basiert auf Abrechnungsdaten von mehr als 26 000 DAK-versicherten Minderjährigen in Berlin aus dem Jahr 2016. Bundesweit ließ die Kasse Daten von knapp 590 000 Kindern auswerten.

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