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Dardai will Blamagen gutmachen: «Nichts Besonderes»

16.05.2019 - Es soll in seinem letzten Spiel als Hertha-Cheftrainer nicht um ihn gehen: Der scheidende Pal Dardai will den Berliner Fans einen schönen Saisonausklang schenken. Sein Team hat noch Blamagen gutzumachen, die gut in Erinnerung sind.

  • Pal Dardai winkt. Foto: Sven Braun/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Pal Dardai winkt. Foto: Sven Braun/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Sein Abschied nach viereinhalb Jahren als Hertha-Cheftrainer will Pal Dardai nicht nur genießen, er will unbedingt auch nochmals einen Sieg. Der Ungar hat Hertha BSC für sein letztes Spiel auf Wiedergutmachung eingestellt. Einen kläglichen Saisonabschluss wie in den jüngsten Jahren gegen RB Leipzig (2:6) und Bayer Leverkusen (2:6) soll es am Samstag im Berliner Olympiastadion - vor allem auch für die Fans - nicht noch einmal geben.

«Wir haben uns zuletzt im allerletzten Spiel ein bisschen blamiert und viele Tore kassiert. Jetzt haben wir die Mannschaft eingeschworen, wir wollen es besser machen», erklärte Dardai vor der Partie gegen den Champions-League-Anwärter Bayer 04. Für ihn selbst sei die Partie «nichts Besonderes, wirklich». Bei Manager Michael Preetz hat er statt der üblichen zehn Tickets für ein Heimspiel aber diesmal 30 bestellt und bekommen - «sogar VIP», verriet Dardai.

Dass es für die Gäste aus Leverkusen noch um viel, für den Berliner Fußball-Bundesligisten dagegen um nichts mehr gehe, lässt der Hertha-Fanliebling nicht gelten. Er will Platz zehn verteidigen. «Top Zehn in der Bundesliga - das ist eine Marke. Egal, was die Leute erzählen», erklärte Dardai, der sich ab Sommer in eine berufliche Auszeit verabschiedet. Eine Steigerung hatten die Club-Chefs dem 43-Jährigen nach einer zwischendurch schwachen Rückrunde nicht mehr zugetraut. Jetzt kann Hertha sogar noch die beste zweite Halbserie unter Dardai spielen. «Ziel sind 50 Tore, da müssen wir noch zwei erzielen. Das wäre auch toll für die Zuschauer», sagte der Trainer.

Nach dem verkündeten Abschied habe er «sofort sehr viele» Anfragen» von anderen Clubs bekommen, verriet Dardai: «Ich habe alle abgelehnt, mache erst einmal Pause.» Viereinhalb Jahre harte Arbeit als Chefcoach hätten «viel Kraft» gekostet. Nach der Auszeit werde er zuerst mit Hertha darüber reden, welche neue Aufgabe es gebe, sagte Dardai. Als sein einstiger Mitspieler Preetz den Hertha-Rekordspieler im Februar 2015 vom U15-Coach zum Cheftrainer beförderte, «war er ein junger Trainer mit überschaubarer Erfahrung im Männer-Bereich», sagte der Manager am Donnerstag: «Jetzt sieht das anders aus.»

Gemeinsam mit dem neuen Chefcoach Ante Covic, der als ehemaliger Hertha-Profi ebenfalls vom Nachwuchstrainer befördert wurde, muss Preetz nun ein Team für die kommende Saison formen. Der Schweizer Fabian Lustenberger wechselt nach zwölf Jahren bei Hertha BSC zurück in seine Heimat zum Meister Young Boys Bern. Marko Grujic soll eine Hauptrolle im Team spielen, so der Wunsch des Managers, den er schon «mehrmals» mit Jürgen Klopp besprach. Der aufstrebende Serbe Grujic gehört dem FC Liverool - und der entscheidet über dessen Zukunft. «Wir versuchen, eine Lösung zu finden, ihn auch in der kommenden Saison zu behalten», sagte Preetz.

Für die verletzten Arne Maier, Palko Dardai, Niklas Stark, Vladimir Darida, Mathew Leckie und Torhüter Rune Jarstein ist die Saison bereits beendet. Der zuletzt angeschlagen Valentino Lazaro meldete sich am Donnerstag wieder fit.

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