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Diebstahl von Goldmünze: Urteilsverkündung am Donnerstag

17.02.2020 - Berlin (dpa/bb) - Im Fall des spektakulären Diebstahls einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum will das Landgericht am Donnerstag ein Urteil verkünden. Das kündigte die Vorsitzende Richterin der zuständigen Jugendstrafkammer am Montag nach Abschluss der Plädoyers an.

  • Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze «Big Maple Leaf» steht im Bode-Museum in Berlin. Foto: Marcel Mettelsiefen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze «Big Maple Leaf» steht im Bode-Museum in Berlin. Foto: Marcel Mettelsiefen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In dem Prozess müssen sich seit rund 13 Monaten vier junge Männer verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat auf Haftstrafen von fünf bis sieben Jahren plädiert. Die Verteidiger verlangen Freispruch. Ein 23-jähriger Angeklagter erklärte in seinem Schlusswort, er habe «die Münze nicht geklaut». Andere Angeklagte schlossen sich den Ausführungen ihrer Verteidiger an. 

Die 21- bis 25-Jährigen sollen in der Nacht zum 27. März 2017 die Münze «Big Maple Leaf» mit einem damaligen Goldwert von knapp 3,75 Millionen Euro gestohlen haben. Drei der deutschen Angeklagten, die zu einer arabischstämmigen Familie gehören, sollen über ein Fenster in das Museum eingestiegen sein. Das Trio soll dann eine Vitrine zertrümmert und das riesige Goldstück zu einem Auto geschafft haben. Ein 21-jähriger, mitangeklagter Wachmann soll Hinweise gegeben haben. Die Münze ist bis heute verschwunden.

In dem letzten Plädoyer der Verteidigung erklärte einer der Anwälte des damaligen Wachmanns, die Ermittlungsbehörden hätten sich sehr schnell auf eine These festgelegt. Diese habe «ja auch so gut zum Thema Clankriminalität gepasst». Doch die Finanzermittlungen hätten keine Ergebnisse gebracht, die einen Verdacht gegen seinen Mandanten begründen würden. Der 21-Jährige sei freizusprechen. Für den Fall, dass das Gericht doch zu einem Schuldspruch kommen sollte, beantragte der Anwalt wegen Beihilfe höchstens eine Jugendstrafe auf Bewährung.

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