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Ehrenbär für Helen Mirren vor Endspurt der Berlinale

27.02.2020 - Die «Queen» kommt zur Berlinale. Oscar-Preisträgerin Helen Mirren wird zum Screening ihres Film mit dem Ehrenbären der Berlinale für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Auf anderen Leinwänden der Festspiele geht er derweil heftig zur Sache.

  • Die Schauspielerin Helen Mirren steht auf der Bühne. Foto: Gregor Fischer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Schauspielerin Helen Mirren steht auf der Bühne. Foto: Gregor Fischer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Mit einem Auftritt von Oscar-Preisträgerin Helen Mirren («The Queen») gehen am Donnerstag die Internationalen Filmfestspiele in Berlin weiter. Die Schauspielerin soll nachmittags (16.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz sprechen, abends wird sie mit dem Ehrenbären der Berlinale für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Bereits am Mittwoch war Mirren vor jungen Filmemachern auf der Berlinale aufgetreten. Im Wettbewerb läuft der Film «Rizi» («Days») des Regisseurs Tsai Ming-Liang, der von zwei Männern in Bangkok handelt.

Am Mittwoch gab es die mit Spannung erwartete Premiere von «Berlin Alexanderplatz». Der deutsch-afghanische Regisseur Burhan Qurbani versetzt den Stoff von Alfred Döblin in einer packenden Version in die Welt des heutigen Berlin zwischen Dealern und hippem Nightlife.

Harter Tobak auch vom Regisseur des umstrittenen DAU-Projektes, Ilja Chrschanowski. «Alle Gefühle sind real, aber die Umstände sind nicht real, in denen diese Gefühle entstanden sind», sagte der russische Regisseur zur Präsentation seines Wettbewerbsfilmes «DAU. Natasha».

Der Film von Chrschanowski und Jekaterina Oertel ist Teil des seit 2006 laufenden Kunstprojekts um totalitäre Systeme und die Beziehungen der Menschen darin zu rekonstruieren. Dafür sollte Ende 2018 auch eine Mauer in Berlin gebaut werden. Nach Absage des umstrittenen Projekts in Berlin waren Auszüge und Installationen in Paris zu sehen.

Teile des Projekts dürfen in Russland nicht öffentlich gezeigt werden, weil sie laut dortigem Kulturministerium «Pornografie propagieren». Tatsächlich sparen Chrschanowski und Oertel nicht mit expliziten Szenen um Sex, Gewalt, Unterdrückung, Obsession.

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