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Eilanträge: Umweltschützer wollen Tesla-Rodung stoppen

14.02.2020 - Potsdam/Grünheide (dpa/bb) - Mit zwei Eilanträgen wollen Umweltschützer die vorzeitigen Rodungen auf dem Tesla-Gelände in Grünheide (Oder-Spree) stoppen. Am Morgen seien entsprechende Anträge von der Grünen Liga Brandenburg sowie vom Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) eingegangen, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) am Freitag. Die Kammer kümmere sich derzeit darum.

  • Simon Zunk, Stellvertretender Regierungssprecher, während einer Pressekonferenz in der Landesvertretung. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Simon Zunk, Stellvertretender Regierungssprecher, während einer Pressekonferenz in der Landesvertretung. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die Rodungen gehe man von einem Zeitraum von etwa zwei Wochen bis Ende Februar aus, sagte Brandenburgs stellvertretender Regierungssprecher, Simon Zunk, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der VLAB sprach in einer Mitteilung von einer «überfallartig begonnenen Rodung eines für den Klima- und Artenschutz wichtigen Waldgebiets». Der Verein kritisierte vor allem den hohen Wasserverbrauch in einem sowieso schon trockenen Gebiet.

Das Umweltministerium hatte dem US-Konzern die vorzeitige Erlaubnis zur Rodung gegeben. Das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren läuft noch.

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