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Eisbären-Profis stimmen Gehaltsverzicht zu

09.07.2020 - Die Eisbären Berlin haben die Lizenz für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga erhalten und konnten sich mit ihren Spielern auf den geforderten Gehaltsverzicht einigen. Darüber informierte der Club am Donnerstag. «Wir sind auf sehr viel Verständnis gestoßen, unsere Jungs wissen, was auf dem Spiel steht», sagte Geschäftsführer Peter John Lee. «Es war nicht selbstverständlich und kein leichter Schritt für jeden Einzelnen, aber wir haben die Probleme lösen können. Wir haben ein tolles Team und danken allen für ihr Entgegenkommen!»

  • Austin Ortega auf dem Eis. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Austin Ortega auf dem Eis. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Gehaltsverzicht war eine Auflage der DEL aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie an alle Clubs, um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. Demnach wurden die DEL-Clubs aufgefordert, im Zuge der Lizenzplanung eine Reduzierung der Spielergehälter um 25 Prozent nachzuweisen.

Damit sollen der Fortbestand der Clubs und der Liga ermöglicht werden. Aufgrund der Corona-Krise ist auch die Lage bei der Anschutz Entertainment Group, der Mutterfirma der Eisbären, angespannt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation «verzichten derzeit auf Teile ihres Gehalts und/oder sind in Kurzarbeit», hieß es.

Derweil entschied sich Austin Ortega, das neue Vertragsangebot nicht anzunehmen und sich einen neuen Club zu suchen. Der 26-Jährige war im Februar 2019 zum Hauptstadtclub gewechselt und erzielte in 65 Spielen 25 Tore für die Eisbären. Wie die Mannschaft die nun frei gewordene Position neu besetzen will, steht noch nicht fest.

Offen bleibt, wann die DEL in die nächste Saison startet. Ein Spielplan soll zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden, hieß es in einer DEL-Mitteilung. Die Spielzeit werde jedenfalls nicht wie zunächst geplant Mitte September beginnen können. «Unser Ziel ist, dass wir im November wieder vor Zuschauern spielen können», sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

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