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Elf Autos brennen auf Polizeigelände: Brandstiftung?

27.10.2020 - Auf einem Polizeigelände in Berlin-Biesdorf haben in der Nacht zu Dienstag elf Autos gebrannt. Die Polizei geht nach dem Feuer in der Cecilienstraße von Brandstiftung aus. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecherin. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte die Flammen kurz nach Mitternacht bemerkt und die Polizei und die Feuerwehr gerufen. Die Autos wurden durch das Feuer zum Teil stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.

  • Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei dem Brandort handelt es sich um ein Sicherstellungsgelände der Polizei. Auf solchen Arealen werden Autos aufbewahrt, beispielsweise nach einer Unfallflucht, nach einem Einbruch in den Wagen, oder auch wiedergefundene gestohlene Autos. Es ist nicht das erste Mal, dass auf dem Gelände in der Cecilienstraße Autos angezündet wurden.

2017 drangen Unbekannte in ein Gelände in der Belziger Straße in Schöneberg ein, um nach dem Diebstahl einer millionenschweren Goldmünze im Bode-Museum Spuren zu verwischen. Sie sprühten den Inhalt eines Feuerlöschers in eine beschlagnahmte Limousine. Laut Anklagebehörde misslang der Versuch, Spuren von «Goldanhaftungen» wurden sichergestellt. Ermittler gingen davon aus, dass es der Fluchtwagen war. Er war nach einem illegalen Autorennen konfisziert worden.

Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP), nannte die Sicherheit von Polizeiliegenschaften am Dienstag «eine Katastrophe und ein enormes Sicherheitsrisiko».

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