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Eröffnung des Humboldt Forums unklar: Sitzung verschoben

28.04.2020 - Zeitpunkt und Umfang der eigentlich für September geplanten ersten Eröffnung des Humboldt Forums in Berlin bleiben weiter ungewiss. Eine zunächst für diese Woche terminierte Sitzung der zuständigen Ministerien für Inneres und Kultur, des ausführenden Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung sowie der Stiftung Humboldt Forum wurde auf Mitte Mai vertagt, wie es am Dienstag bei der Stiftung hieß. Etwa einen Monat später soll sich der Stiftungsrat mit den Plänen auch für die angestrebte Eröffnung befassen.

  • Der Fernsehturm spiegelt sich in den Fenstern des Humboldt Forums wieder. Foto: Lisa Ducret/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Fernsehturm spiegelt sich in den Fenstern des Humboldt Forums wieder. Foto: Lisa Ducret/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 644 Millionen Euro teure Bau im Zentrum Berlins soll als Kultur- und Ausstellungszentrum eröffnet werden. Die Pläne des italienischen Architekten Franco Stella kombinieren Rekonstruktionen vor allem der Fassade des 1950 zerstörten früheren Stadtschlosses der Hohenzollern mit einer modernen Fassung des Gebäudes. Benannt ist das Forum nach dem Forscher Alexander von Humboldt (1769-1859) und seinem Bruder, dem Universalgelehrten Wilhelm von Humboldt (1767-1835).

Eine der größten Baustellen Berlins zählt zu den wichtigsten Kulturprojekten in Deutschland. Geplant war die Eröffnung ursprünglich bereits im vergangenen Jahr, dann kam es zu Verzögerungen. Aktuell ist eine Eröffnung in drei Etappen bis ins nächste Jahr vorgesehen.

Weiter wird im Humboldt Forum jedoch auf die Corona-Krise verwiesen, die «Auswirkungen auf die Personalkapazitäten und den Materialnachschub der dort noch tätigen Firmen» habe. Konkreter war zuletzt Berlins Kultursenator Klaus Lederer geworden. «Ob das Humboldt Forum im Herbst dieses Jahres eröffnet, wage ich zu bezweifeln», hatte der Linke-Politiker der «Berliner Morgenpost» gesagt.

Das 40 000 Quadratmeter umfassende Zentrum bespielen künftig die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit zwei ihrer Museen, das Land Berlin und die Humboldt-Universität. Gezeigt werden sollen Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins.

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