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Fairere Verteilung von Lehrer-Quereinsteigern gefordert

21.07.2019 - Berlin (dpa/bb) - Die Bildungsgewerkschaft GEW Berlin fordert eine fairere Verteilung von Quereinsteigern in den öffentlichen Schuldienst. Innerhalb Berlins sei diese unterschiedlich, in manchen Bezirken gebe es eine Ballung, teilte Sprecher Markus Hanisch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Kritisch sei das dann, wenn vor allem an Grundschulen weniger die fachliche sondern vielmehr die pädagogische Arbeit im Vordergrund stehe.

  • Mehrere Siebtklässler lernen in einer Gemeinschafts- und Ganztagsschule in einem Lernzimmer. Foto: Felix Kästle/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mehrere Siebtklässler lernen in einer Gemeinschafts- und Ganztagsschule in einem Lernzimmer. Foto: Felix Kästle/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Quereinsteigern in Berlin handelt es sich um Akademiker, die aber nicht auf Lehramt studiert haben und die wegen des Lehrermangels in den öffentlichen Schuldienst eingestellt werden. In der Regel haben sie ein Fach studiert, das sie in der Schule auch unterrichten, zum Beispiel Deutsch oder Mathe. Berufsbegleitend qualifizieren sie sich weiter, am Ende steht eine Staatsprüfung an wie bei der klassischen Lehrerausbildung. Lehrermangel ist bundesweit ein großes Problem.

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