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Familiensenatorin schreibt Kitas wegen veralteter Daten an

07.11.2019 - Berlin (dpa) - Nach Problemen zum Start des «Kita-Navigators» in Berlin will Familiensenatorin Sandra Scheeres (SPD) die Kitas schriftlich daran erinnern, dass die Daten für das Portal aktuell sein müssen. «Alle Akteure im Kita-System haben ein Interesse daran, dass die Platzsuche einfacher wird und das Wartelisten-Chaos aufhört. Es kommt es jetzt darauf an, dass die Kita-Träger mitziehen», teilte Scheeres am Donnerstag mit. Alle Kitas sollen deshalb nach Angaben der Senatsverwaltung noch einmal angeschrieben werden.

  • Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bei einer Pressekonferenz. Foto: Taylan Gökalp/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bei einer Pressekonferenz. Foto: Taylan Gökalp/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das neue Online-Angebot, das die Suche nach einem Kitaplatz in Berlin einfacher machen soll, ist am Mittwoch gestartet. Mehrere Medien kritisierten, zum Teil gebe es in Kitas gar keine freien Plätze, obwohl der Navigator das anzeige. «Es ist ja auch für Kitas nicht wünschenswert, wenn Eltern in die Irre geführt werden und ständig Anfragen eingehen, obwohl man keine freien Plätze hat», sagte Scheeres.

Die Senatsverwaltung gehe davon aus, dass die Daten schnell aktualisiert würden, erläuterte die Sprecherin der Familiensenatsverwaltung, Iris Brennberger. «Es ist ärgerlich, dass nicht alle zum Start ihre Daten beieinander hatten.» Fällen, bei denen es Widersprüche gebe, werde die Familiensenatsverwaltung nachgehen. «Die Kitas müssten ihre Daten laufend aktualisieren. «Immer, wenn es eine Änderung gibt, sprich wenn ein neuer Vertrag abgeschlossen wird oder es eine Vormerkung gibt», sagte Brennberger. «Und sie müssen die Zahl der angebotenen Plätze aktuell halten.»

Es sei denkbar, dass manche Kitas zum Start die Daten aus Desinteresse oder mangelndem Wissen, was genau einzugeben ist, nicht auf den neuesten Stand gebracht hätten. Kontrollieren, ob das passiert, könne die Senatsverwaltung allerdings nicht - im System sei das nicht zu sehen. Nach Einschätzung der Senatsverwaltung gibt es für die Startschwierigkeiten jedenfalls keine technischen Gründe.

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