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Fischer: Karius und Kruse gegen Mainz bereit

30.09.2020 - Die Eisernen stehen vor dem Wechsel der Nummer eins. Ob schon gegen Mainz der neue Torwart Karius den auch erst im Sommer geholten Luthe ablöst, lässt Trainer Fischer offen. Der erhöhte Prominenten-Faktor im Team interessiert den Chefcoach des 1. FC Union überhaupt nicht.

  • Loris Karius. Foto: Fredrik Varfjell/Bildbyran via ZUMA Press/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Loris Karius. Foto: Fredrik Varfjell/Bildbyran via ZUMA Press/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Unions Promi-Zugänge Loris Karius und Max Kruse sind eigentlich bereit für den Heimauftritt gegen Mainz 05 an der Alten Försterei. Trainer Urs Fischer wollte zwei Tage vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr) die international erfahrene Liverpooler Leihgabe Karius zwar offiziell noch nicht zur Nummer eins des Berliner Fußball-Bundesligisten erklären. «Ihr müsst euch überraschen lassen», sagte der Schweizer. Aber Fischer sagte auch: «Testspiele hat er bestritten. Im Trainingsbetrieb war er. Er bringt eigentlich die Voraussetzungen mit, um auch eventuell eingesetzt zu werden.» Kryptisch fügte der 54-Jährige an: «Am Ende ist es, wie es ist.»

Ex-Nationalstürmer Kruse darf nach seinem 32-Minuten-Einsatz beim jüngsten und auch bei der Konkurrenz hoch bewerteten 1:1 in Mönchengladbach nun im eigenen Stadion auf einen noch längeren Auftritt hoffen. «Er ist wieder einen Schritt vorwärts gekommen», sagte Fischer zum Sommereinkauf in der Offensive. Das Spiel bei der Borussia helfe ihm, den Rhythmus zu finden. Nach seinem Wechsel von Fenerbahce zu Union hatte Kruse lange Zeit eine Fußverletzung behindert. «Er ist sicher ein Stück weiter», sagte der Trainer: «Wir werden sehen, für wieviel Minuten es dann reicht.»

Der 27 Jahre alte Karius trainiert bei Union seit Dienstag mit. Natürlich werde er nun Gespräche führen, auch mit dem Ex-Augsburger Andreas Luthe als bisherige erste Wahl im Tor, bemerkte Fischer: «In welche Richtung das gehen wird, dazu werde ich mich ganz sicher nicht äußern.» Der ebenfalls erst für diese Saison neu verpflichtete Luthe hatte seine Fähigkeiten zuletzt in Mönchengladbach bewiesen. Fischer war «sehr zufrieden» mit dem 33-Jährigen, sagte jetzt aber auch: «Ich werde öffentlich keine Vergleiche anstellen.»

Sein letztes Pflichtspiel hat Karius, der seit 2018 von Liverpool an Besiktas Istanbul ausgeliehen war, allerdings vor mehr als einem halben Jahr, am 15. März gegen Galatasaray, bestritten. Im Mai diesen Jahres kam er zum FC Liverpool zurück, wurde aber von Trainer Jürgen Klopp nicht mehr in den Kader berufen.

Der finnische Stürmer Joel Pohjanpalo (26), den Union als Neuzugang Nummer elf präsentierte, stand am Mittwoch in Berlin-Köpenick auf dem Übungsplatz. Ob die Leihgabe von Bayer Leverkusen schon gegen Mainz aufläuft, ließ Fischer ebenfalls offen. Pohjanpalo aber sei «eigentlich bereit, ins Geschehen einzugreifen». Fehlen werden sicher die verletzten Christian Gentner und Anthony Ujah.

Dass Union mit Karius nach Kruse nun einen weiteren Spieler hat, der auch aufgrund seiner Liaison mit Schauspielerin Sophia Thomalla einen gewissen Prominenten-Status mitbringt, interessiert Fischer wenig. «Das sind ganz normale Typen, das löst bei mir nichts aus. Am Schluss geht es um die Leistung auf dem Platz», sagte der erfahrene Trainer. «Das ist das, was für mich zählt. Über alles andere mache ich mir wirklich keine Gedanken.»

Sein Fokus liegt auf dem Freitag-Gegner Mainz, der nach vielen internen Querelen und der Freistellung von Cheftrainer Achim Beierlorzer mit Interimcoach Jan-Moritz Lichte nach Berlin kommt. «Das ist wirklich nicht ganz einfach. Ein angeschossenes Tier ist meistens gefährlicher. Von daher wissen wir nicht ganz genau, was auf uns zukommt», sagte Fischer zum Kontrahenten.

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