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Flaschen, Steine und Farben: Polizisten angegriffen

09.06.2019 - Berlin (dpa/bb) - In Berlin-Friedrichshain sind Polizisten am Wochenende mehrfach mit Farbe und Gegenständen attackiert worden. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Einsatzkräfte hielten sich seit dem frühen Samstagmorgen wegen eines mehrtägigen Festes von Linksautonomen im Bereich Liebigstraße/Rigaer Straße auf.

  • Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vier Vermummte hätten am Samstagnachmittag von einem Dach aus mit Farbe gefüllte Gegenstände und eine Glasflasche auf die Einsatzkräfte geworfen. Getroffen worden sei keiner der Beamten. Die Farbe sei jedoch auf zwei Polizeiautos, weitere geparkte Wagen sowie die Dienstkleidung der Polizisten gespritzt.

Wie es weiter hieß, erteilten die Beamten dann am späten Samstagabend einer 15-Jährigen einen Platzverweis, weil sie die Fahrbahn der Rigaer Straße nicht verlassen wollte. Daraufhin seien wieder mit Farbe gefüllte Gegenstände auf die Polizisten geworfen worden - aus einem Haus in der Liebigstraße. Teilweise seien Beamte getroffen, jedoch nicht verletzt worden.

Am frühen Sonntagmorgen wurde dann ein Einsatzwagen der Polizei mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Als ein Beamter die Schäden anschaute, soll auch er mit Steinen beworfen worden sein. Er wurde nach Angaben der Polizei leicht am Fuß verletzt. Der Staatsschutz, der für politisch motivierte Kriminalität zuständig ist, ermittelt.

In der Rigaer Straße und Umgebung mit einstmals vielen besetzten Häusern greifen gewalttätige Linksautonome immer wieder Polizisten an, werfen mit Steinen und Farbbeuteln und beschädigen Autos.

Am verlängerten Pfingstwochenende feiern Aktivisten von «Liebig34» und «Rigaer94» in den beiden Straßen ein Dorffest. Auf dem Programm des Straßenfestes stehen etwa Filmvorführungen, Varieté, Workshops und Diskussionen. «Um unsere Ideen von Freiheit, Selbstbestimmung, Solidarität, Selbstorganisierung, kollektivem Leben und Kämpfen zu verbreiten und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen hoffen wir an besagtem Wochenende zusammenzukommen», heißt es in der Ankündigung.

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