Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Forschungsprojekt zu DDR- und Wendeerfahrungen Ostdeutscher

23.04.2019 - Erfurt (dpa) - Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gehen Wissenschaftler dem Blick von Ostdeutschen auf die DDR und die wende- und einheitsbedingten Umbrüche nach. In einem vierjährigen Forschungsprojekt sollen unter anderem Familien zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt werden. Außerdem geht es um das DDR-Bild im Schulunterricht, die Benachteiligung von Katholiken in der DDR, Überwachung und Widerstand. Der Bund unterstützt die Forschungen mit vier Millionen Euro. Beteiligt sind die Universitäten Erfurt und Jena, die Stiftung Ettersberg zur Diktaturforschung und die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

  • Filmregisseur Andreas Dresen spricht zum Auftakt eines Forschungsprojekts zu biografischen Erfahrungen von DDR-Bürgern. Foto: Michael Reichel © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Filmregisseur Andreas Dresen spricht zum Auftakt eines Forschungsprojekts zu biografischen Erfahrungen von DDR-Bürgern. Foto: Michael Reichel © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Bis heute gibt es eine Diskrepanz zwischen dem in der öffentlichen Debatte vorherrschenden DDR-Bild und dem individuell Erlebten», sagte Projektleiter Jörg Ganzenmüller vor dem Start am Dienstag (18.00 Uhr). Viele Menschen fänden sich in dieser Debatte nicht wieder. «Wir wollen das jetzt zusammenbringen.» Zur Auftaktveranstaltung wird unter anderem der Regisseur Andreas Dresen («Gundermann») in Erfurt erwartet.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren