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Frank Zander hält wenig von Stadion-Neubau für Hertha BSC

20.09.2019 - Berlin (dpa) - Sänger Frank Zander (77) hält wenig von einem neuen Stadion für den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Man könne einen neuen Rasen bestellen oder neue Spieler, sagte Zander, von dem die Stadionhymne des Clubs stammt, der Deutschen Presse-Agentur. Aber so etwas gilt aus seiner Sicht nicht für Dinge, die Tradition haben wie das Olympiastadion. «Man kann ja nicht Weihnachten auf den 19. packen, nur weil die Kaufhäuser zu voll sind.» Das Olympiastadion sei toll und einmalig, auch wenn es natürlich eine «furchtbare Vergangenheit» habe, sagte Zander mit Blick auf die NS-Geschichte.

  • Frank Zander (77), Sänger der Hertha-Hymne «Nur nach Hause». Foto: Soeren Stache/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frank Zander (77), Sänger der Hertha-Hymne «Nur nach Hause». Foto: Soeren Stache/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hertha BSC will eine privat finanzierte Fußballarena auf dem Gelände des Olympiaparks. Der Senat prüft derzeit mögliche Standorte. Zander singt nach Rod Stewarts «Sailing» die Hertha-Hymne «Nur nach Hause». Von dem Lied habe er aber nur Ruhm und Ehre, das Geld gehe an den Verlag des Stewart-Hits, so der Musiker. Nach 25 Jahren habe er einen Stammplatz im Olympiastadion bekommen, einen Tisch in der Lounge.

Dass nach dem Aufstieg des 1. FC Union Berlin am 2. November ein Lokalderby ansteht, sei eine tolle Sache für Berlin, findet Zander. Er würdigte die Fankultur des Hertha-Rivalen aus Köpenick - wie das Singen zu Weihnachten oder das Anpacken beim Stadion-Umbau. «Sie sind enger zusammen als die Hertha.» Aber er habe die Hymne für Hertha gemacht und sei natürlich auch diesem Verein verpflichtet.

Beim Spiel von Hertha gegen Paderborn am Samstag will er dabei sein. Vor der Ostkurve hat er dann eine Botschaft für den Club, der gerade auf dem letzten Platz der Tabelle steht: «Es kann nur besser werden, Leute.» Das Lokalderby gegen Union in der Alten Försterei wird er hingegen nicht besuchen.

Zander bringt am 4. Oktober ein neues Musikalbum heraus. Der Titel lautet wie ein Etikett, das er in Berlin trägt: «Urgestein».

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