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Fridays For Future «solidarisch» mit Tagebau-Besetzern

26.06.2020 - Die Klimabewegung Fridays For Future (FFF) unterstützt die Besetzung zweier Tagebaue in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen durch Aktivisten des Anti-Kohle-Bündnisses «Ende Gelände». «Wir sind solidarisch mit «Ende Gelände»», sagte eine Sprecherin am Freitag. Zwar praktiziere FFF diese Form zivilen Ungehorsams selbst nicht, sehe aber die Notwendigkeit und finde den Protest gegen das geplante Kohlegesetz der Bundesregierung legitim.

  • Eine Umweltschutzaktivistin trägt ein Plakat auf dem Rücken. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Umweltschutzaktivistin trägt ein Plakat auf dem Rücken. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Als Klimabewegung stehen wir solidarisch zusammen und skandalisieren die systemisch-bewussten Fehlentscheidungen der Regierung und des Wirtschaftsministeriums zugunsten der Kohlekonzerne und zulasten der Gesellschaft», hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Klimaschützern. «Dass der Kohlewahnsinn noch bis 2038 weitergehen soll, ist unfassbar. Wir stellen uns der Zerstörungspolitik entgegen und nehmen den sofortigen Kohleausstieg selbst in die Hand», sagte «Ende Gelände»-Sprecherin Ronja Weil.

Aktivisten von «Ende Gelände» waren am frühen Freitagmorgen in die Braunkohle-Tagebaue Jänschwalde (Brandenburg) und Garzweiler (NRW) eingedrungen, worauf dort mehrere Bagger abgeschaltet werden mussten. Klimaschützer halten den in Deutschland geplanten Kohleausstieg bis 2038 für zu spät. Das Gesetz dazu soll kommende Woche beschlossen werden.

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