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Füchse trotz Finalpleite nicht am Boden

19.05.2019 - Nach dem nationalen Pokal scheitern die Füchse auch im EHF-Pokal an Kiel. Nun gilt es für die Berliner, sich in der Liga einen internationalen Startplatz zu sichern.

  • Berlins Trainer Velimir Petkovic (l-r) spricht mit Paul Drux und Stipe Mandalinic. Foto: Frank Molter/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Trainer Velimir Petkovic (l-r) spricht mit Paul Drux und Stipe Mandalinic. Foto: Frank Molter/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kiel (dpa/bb) - Für die Füchse Berlin ist der THW Kiel endgültig zum Alptraum geworden. Nach der Halbfinal-Niederlage im nationalen Pokal verlor der Hauptstadtclub auch das Endspiel im EHF-Pokal gegen den Angstgegner und verspielte durch das 22:26 am Samstagabend auch die letzte Titelchance. «Ich bin es wirklich leid, immer gegen Kiel zu verlieren. In den vier Jahren, die ich hier bin, haben wir nie gegen sie gewonnen», sagte der Isländer Bjarki Elisson, der mit sechs Toren bester Berliner Werfer war, frustriert. Damit setzte sich die Horrorbilanz des Berliner Handball-Bundesligisten gegen Kiel fort. Vor neun Jahren gab es den bislang letzten Sieg.

Mit der Final-Niederlage verpassten die Füchse zunächst einen sicheren internationalen Startplatz. Diesen müssen sie nun in der Handball-Bundesliga holen. «Das ist die Aufgabe für die restlichen Spiele», forderte Geschäftsführer Bob Hanning. Nach dem EHF-Triumph der Kieler würden Platz fünf und nach Angaben Hannings auch Rang sechs reichen. Melsungen, der Bergische HC und die Füchse kämpfen um diese Plätze und liegen derzeit nach Punkten gleichauf. Die Hauptstädter haben zwar die beste Tordifferenz, empfangen aber noch die Rhein-Neckar Löwen und müssen zum Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt. «Wir haben noch das schwerste Programm», warnte Hanning.

Der Traum von der Titelverteidigung im EHF-Pokal platzte für die Füchse am Samstagabend. «Natürlich sind wir enttäuscht. Man kämpft schließlich über Monate, um ins Finale zu kommen», gestand dann auch Trainer Velimir Petkovic. Und doch mussten die Berliner anerkennen, dass sie gegen den große Favoriten chancenlos waren. «Um hier zu gewinnen, musste alles passen. Das war bei uns nicht der Fall. Wir haben verloren gegen einen besseren und stärkeren Gegner. Deswegen fällt es uns einfacher diese Niederlage zu akzeptieren», sagte Petkovic.

Am Ende fehlte den Füchsen gegen Kiel die nötige Energie. «Das schwere Spiel im Halbfinale gegen Porto hat uns richtig viel Kraft gekostet. Kiel war spritziger und schneller und wir haben zu viele Fehler gemacht», befand der Trainer. Auch wenn sich die Berliner in der zweiten Hälfte steigern konnten. Aber näher als drei Tore kamen sie nicht wieder heran. Der Einsatz stimmte. «Wir können noch in den Spiegel schauen», sagte deshalb auch Manager Hanning.

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